Alle Spiele, alle Tore - live

Von: inla
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Vor dem Dürener Rathaus wird während der WM wieder der Bär steppen. Schon vor vier Jahren zog das Public Viewing Tausende auf den Kaiserplatz. Foto: Archiv/Jansen

Düren. 15 mal werden wir noch wach - heißa, dann ist WM-Eröffnungstag. Der 11. Juni. Dann soll es auch vor dem Dürener Rathaus auf dem Kaiserplatz wieder hoch hergehen.

Wie schon während des Sommermärchens 2006 wird es ein Public Viewing geben, auf einer drei mal fünf Meter großen Spezialwand, wie Veranstalter Gerd Suhr am Donnerstag sagte.

Alle Spiel, alle Tore - live. Das sei die Devise für die WM-Tage, die bis zum 11. Juli dauern. Für die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat der Organisator mit örtlichen Sponsoren ein zusätzliches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

Das eigentliche Public Viewing wird kostenlos sein. Für die deutschen Spiele wird freilich ein Mindestverzehr von vier Euro verlangt, sagt Gerd Suhr. Das Gelände ist umzäunt, an den Eingängen wird es Sicherheitskontrollen geben. Knapp 2000 Besucher fasst das Areal.

„Großer Erfolg”

Zuletzt gab es ein Public Viewing während der EM 2008, wie schon zwei Jahre zuvor bei der Weltmeisterschaft in Deutschland „ein großer Erfolg”, betont Gerd Suhr. Prominente Gastkommentatoren sollen auf der Bühne die Spiele analysieren.

Neben Getränke- und Ess-Ständen wird es auf dem Kaiserplatz eine Coctailbar und ein lokales Fernsehstudio geben. Die Macher werden Interviews führen und die Stimmung im Publikum einfangen, sagte eine Sprecherin. Außerdem wird die Galeria Kaufhof einen Fanshop anbieten, in dem Artikel der deutschen Nationalmannschaft verkauft werden. Weiter wird ein professioneller Bodypainter Besucher schminken.

„Das ist schon jetzt während des Biermarktes gut angekommen”, sagt Gerd Suhr. Natürlich hoffen alle Beteiligten auf ein gutes Abschneiden der Truppe von Bundestrainer Löw. Die Organisatoren des Dürener Kinderkarnevalszuges werden das ganz besonders hoffen. Drei Sponsoren (Galeria Kaufhof, Stadtcenter, Saturn) spenden für jedes Tor der deutschen Elf 100 Euro. „Ein Public Viewing gehört in die Innenstadt”, sagte Ulf Minartz, Vorstandsmitglied der IG City. Nur da komme entsprechende Atmosphäre auf.
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