Düren - Alle sechs Pfarrgemeinden in den Gremien vertreten

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Alle sechs Pfarrgemeinden in den Gremien vertreten

Von: kin
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Düren. Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen sind nichts Besonders. Sie finden alle vier (Pfarrgemeinderat) bzw. drei (Kirchenvorstand) Jahre statt, die Wahlbeteiligung ist meistens gering, und eigentlich interessieren sich auch nur die Mitglieder der Pfarrgemeinde für das Ergebnis.

Am Wochenende werden allerorts im Bistum Aachen die beiden Gremien neu gewählt. In der Dürener Innenstadt könnte die Wahl richtungsweisend sein, denn immerhin wird hier zum ersten Mal ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat (PGR) und ein gemeinsamer Kirchenvorstand (KV) für die neu fusionierte Pfarre St. Lukas bestimmt.

Hans-Otto von Danwitz, Regionaldekan und Pfarrer von St. Anna und St. Marien: „Es ist sicher gestellt, dass alle sechs Gemeinden, die zu St. Lukas fusionieren, in den neuen Gremien auch vertreten sind.” So soll der neue KV, der sich unter anderem mit den Finanzen befasst, 16 Mitglieder haben, der neue PGR 18. Von Danwitz: „Der Pfarrgemeinderat soll drei Mitglieder aus jeder der sechs Pfarren haben.” St. Bonifatius, hat nur drei Kandidaten nominiert, die sind dann automatisch gewählt. Der Regionaldekan: „Es ist schwierig, Kandidaten zu finden, weil die Menschen sich mit der Fusion schwer tun. Andere sehen dies als Chance und wollen aktiv mitarbeiten.”

Mittlerweile steht fest, dass Pfarrer Josef Wolff (bisher St. Bonifatius und St. Antonius) leitender Pfarrer von St. Lukas wird. Er wird das Pastoralteam leiten und die neue Pfarre nach außen vertreten. Von Danwitz betreut den Kirchenvorstand und kümmert sich um die Seniorenarbeit.

Ernst-Joachim Stinkes (St. Josef) übernimmt die Bereiche Kirchenvorstand und Öffentlichkeitsarbeit. Von Danwitz: „Wir haben die Fusion hier bei uns ganz gut und vor allen Dingen friedlich hin gekriegt.” Trotzdem gebe es noch jede Menge organisatorische Dinge zu regeln. „Die Kindertagesstätten”, so von Danwitz, „müssen zum Beispiel alle in eine neue Trägerschaft überführt werden. Und wir müssen klären, in welchem Pfarrbüro künftig die Kirchenbücher geführt werden.”

Los geht es offiziell mit St. Lukas am Samstag, 2. Januar. Dann findet um 18 Uhr in der Annakirche, die die neue Pfarrkirche von St. Lukas sein wird, ein gemeinsamer Gottesdienst statt.

Weitere Zusammenschlüsse stehen fest

Zur neuen Pfarre St. Lukas fusionieren zum 1. Januar St. Anna, St. Marien, St. Josef, St. Antonius, St. Bonifatius und St. Cyriakus Niederau. In Nord-Düren tun sich die Gemeinden St. Peter Birkesdorf und St. Joachim zusammen. Auch die sieben Pfarrgemeinden im Dekanat Nörvenich und die zehn Gemeinden in Vettweiß werden demnächst eine Einheit bilden.

Wahlberechtigt zur Kirchenvorstandswahl sind alle Katholiken, die 18 Jahre alt sind und seit einem Jahr im Gebiet der neuen Pfarre St. Lukas wohnen. In Sachen Pfarrgemeinderat darf man schon mit 14 Jahren an die Urne gehen.

Eine Besonderheit gibt es bei den Wahlen für St. Lukas noch: Bei der Wahl zum Pfarrgemeinderat hat jedes Elternteil die Möglichkeit, für jedes seiner Kinder eine halbe Stimme abzugeben.
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