Alle an einem Strang: Lehrer, Schüler und Eltern bringen Theaterstück auf die Bühne

Von: Bruno Elberfeld
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„Brüderchen, komm‘, tanz‘ mit mir!“. Tänzerische und musikalische Einlagen machten die Aufführung recht kurzweilig. Foto: Bruno Elberfeld

Eschweiler über Feld. Seit über zwei Jahrzehnten zeigt die Gemeinschaftsgrundschule Albertus Magnus aus Eschweiler über Feld, was Schule leisten kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Schüler, Lehrer, an deren Spitze Helga Möthrath, und auch die vielen Eltern, die sich beim Bühnenbau und beim Nähen der Kostüme Jahr für Jahr engagieren, machen das möglich.

Selbst viele Eltern, Lehrer und ehemalige Schüler, die keine direkte Verbindung mehr zur Schule haben, sind Jahr für Jahr im Einsatz. „Wir könnten das natürlich nicht schaffen“, erklärt Helga Möthrath, „wenn die Gemeinde Nörvenich uns nicht so tatkräftig unterstützen würde.“ Seit 1990 tritt die Albertus-Magnus-Grundschule einmal im Jahr mit großen Theater auf.

Schönes Bühnenbild

Interessant dieses Jahr, dass das Stück gespielt wurde, das auch im ersten Jahr, 1990, auf die Bühne gebracht worden war: Hänsel und Gretel, ein Weihnachtsmärchen. Die Neffeltalhalle war gut gefüllt, Familienmitglieder der kleinen Schauspieler, aber auch viele Freunde harrten gespannt der Dinge, die da kommen sollten. Allein die Kulisse über die ganze Breite der Bühne war beeindruckend.

Die Kulissenbauer, zumeist Väter, haben da ein wahres Kunstwerk gebastelt. Keine geraden Wände, sondern verschnörkelte Häuschen und Türeingänge, die märchenhaft-geheimnisvoll rüberkommen.

Die Kostüme der 50 Darsteller waren eine Augenweide, bunt, nah dran an der Kleidung der Zeit, in der dieses wohl bekannteste Märchen der Gebrüder Grimm spielt. Doch das war noch nicht alles. Um das bekannte Geschehen auf der Bühne noch etwas kurzweiliger zu machen, hatten die Mädchen und Jungen Tänze zu bekannten Liedern eingeübt. Bunte Blumen entfalteten sich zu besinnlicher Musik.

Begeisterter Beifall

Recht unverkrampft in dem Bewusstsein, dass achtmonatiges Proben nicht umsonst gewesen sein kann, spielten die Schüler, immer wieder unterstützt von begeistertem Beifall des Publikums.

Nicht vergessen werden dürfen natürlich auch die vielen Helfer, die während der Aufführungen kaum wahrgenommen werden: Leute, die für Ton und Musik zuständig waren, Licht- und Bühnentechniker, Organisation, Betreuung und Versorgung, Verwaltung, Schriftverkehr und Kartenverkauf. Helga Möthrath dankte auch dem Förderverein der Schule und der Freiwilligen Feuerwehr für Unterstützung und Beratung.

Ein gelungenes Projekt, beispielhaft für gemeinsames Tun einer Schulgemeinde, das Lust auf Mehr im nächsten Jahr macht.

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