Alaaf! Beim Dürener Karnevalszug sind über 2200 Jecke dabei

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Über 2200 bunt kostümierte Jecken ziehen beim Karnevalszug in Düren durch die Innenstadt.

Düren. 50 Gespanne, 22 Prunkwagen, 2200 bunt kostümierte Karnevalisten und über 300 Musiker – der Dürener Karnevalszug am Orchideensonntag 2014 ist mit 3,5 Kilometer Länge deutlich größer als der im Jahr zuvor. „Es wird wieder mehr“, sagt Jürgen Außem (44), seit zwei Jahren Zugleiter. „Man merkt deutlich, dass es in Düren wieder ein Prinzenpaar gibt. Das motiviert viele, beim Zug mitzumachen.“

Seit August laufen die Vorbereitungen für den Dürener Karnevalszug, seit Anfang Januar ist Jürgen Außem täglich mindestens vier Stunden mit den Vorbereitungen beschäftigt. „Die Verträge mit den Musikgruppen müssen abgeschlossen werden, die Karnevalsgesellschaften und die freien Gruppen angeschrieben werden. Die Prunkwagen müssen durch den TÜV – über zu wenig Arbeit kann ich mich wirklich nicht beklagen.“

Schon heute kennt Jürgen Außem alle Kostüme, die am Orchideensonntag beim Zug zu sehen sind. „Wir schreiben kein Motto vor“, sagt er. „Aber Kostüme, die irgendwie anstößig oder nicht jugendfrei oder horrormäßig sind, gehen natürlich nicht.“ Das ganze Jahr über ist Jürgen Außem auf der Suche nach neuen Musikgruppen. „Aber die sind natürlich sehr schwer zu finden. Weil viele über Jahre vertraglich gebunden sind. Wir haben in diesem Jahr Musiker aus den Kreisen Düren und Euskirchen, aber auch aus den Niederlanden, Belgien und Süddeutschland.“

Wie viel der Dürener Umzug kostet, kann Jürgen Außem jetzt noch nicht genau sagen. „Aber es wird schon eine stattliche fünfstellige Summe.“ Für die Mitglieder des Festkomitees Dürener Karenval, so Außem, sei die Teilnahme am Zug kostenlos. „Alle anderen zahlen 100 Euro. Das Geld brauchen wir für Versicherungen und auch Gema-Gebühren.“

Trotz des vielen Stresses freut Jürgen Außem sich auf den Zug, der in diesem Jahr übrigens nicht kommentiert wird. Es wird in der Innenstadt vor Zugbeginn auch kein karnevalistisches Rahmenprogramm geben. Jürgen Außem: „Ich hoffe nur noch, dass das Wetter stimmt, und dass die Leute am Straßenrand alle tüchtig feiern und schunkeln. Das sind die beiden Sachen, die ich nicht planen kann, aber Beides ist natürlich sehr wichtig, damit der Zug am Orchideensonntag in Düren wieder eine rundum gelungene Sache wird.“

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