Düren - Akzos klares Bekenntnis zum Standort Düren

Akzos klares Bekenntnis zum Standort Düren

Von: oha
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Geschäftsführer Dieter von der Ruhr (links) und der schwedische Direktor, Jan Svärd, nahmen die Anlage symbolisch in Betrieb. Foto: Ottmar Hansen

Düren. Akzo Nobel Chemicals hat am Dienstag am Standort Düren eine für den Konzern einzigartige Produktionsanlage in Betrieb genommen. Nur in Düren kann das Unternehmen jetzt Olefine selbst veredeln. Das Endprodukt wird bei der Papierherstellung verwendet.

Die Beimischung der chemischen Substanz macht Papier richtig beschreibbar, ohne dass die Tinte des Kugelschreibers ins Blatt einzieht.

Die Eigenfertigung versetzt Akzo jetzt in die Lage, der Papierindustrie ein erheblich verbessertes Endprodukt anzubieten. 3,6 Millionen Euro investierte Akzo Nobel in die Errichtung der Produktionsstätte. „Mit der neuen Anlage gehören wir zu den Top-Lieferanten in Europa”, freute sich Dieter von der Ruhr, Geschäftsführer in Düren. Der schwedische Direktor der Business Unit, Jan Svärd, nahm die Anlage symbolisch in Betrieb. Svärd erinnerte daran, dass der Baubeginn für die Anlage vor gut einem Jahr ausgerechnet in die Rezessionszeit gefallen sei. Trotzdem habe man unbeirrt an diesem Projekt festgehalten.

Und die Weitsicht hat sich bezahlt gemacht. Im vergangenen Jahr verkaufte Akzo Düren 13 Prozent mehr als 2008. Ende Mai des laufenden Jahres hatte man erste Versuche mit der neuen Anlage gefahren. Von der Ruhr: „Das Ergebnis war identisch mit dem, was wir zuvor im Labor getestet hatten.” Jetzt werde man neue Standards auf dem Markt setzen.

Die Anlage wird zunächst eine Jahresproduktion von 5800 Tonnen erreichen. Abnehmer seien nicht nur in Europa, sondern auch in Asien im Visier, betonte Werksleiter Ralf Hufschmidt. „Wir wollen wachsen”, gab Produktmanager Dr. Ralph Greven vor. Schon jetzt denke man über eine Erweiterung der Anlage von zwei auf drei Produktionsschienen nach. Dies bedeute eine weitere Investition von zwei bis drei Millionen Euro am Standort Düren.
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