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Ärzte-Genossenschaft investiert 3,8 Millionen

Von: Jörg Abels
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Fünf Wochen nach dem Baubeginn stellten die Duria-Chefs Dr. Erich Gehlen (2.v.l.) und Dr. Wolfgang Deiters das Bauprojekt beim symbolischen Spatenstich mit Dürens Bürgermeister Paul Larue (l.) und Kreuzaus Bauamtsleiter Siegfried Schmühl (r.) offiziell vor. Foto: Abels

Düren. Eines der letzten freien Grundstücke im interkommunalen Gewerbegebiet Düren/Kreuzau wird bebaut. Auf einem 15.000 Quadratmeter großen Areal an der Nikolaus-Brenner-Straße investiert die ärztliche Genossenschaft Duria bis Mitte des kommenden Jahres 3,8 Millionen Euro in den Bau eines neuen Büro- und Schulungsgebäudes.

Dass es einmal soweit kommen würde, hätten weder der Vorstandsvorsitzende Dr. Erich Gehlen noch der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Deiters für möglich gehalten, ist aber Beleg für den Erfolg des 1989 gegründeten EDV-Dienstleisters, der mit eigener Softwareentwicklung und Kundendienst mittlerweile mehr als 3000 Ärzte bundesweit betreut.

Die bisher von der Duria genutzten Räume an der Kölner Landstraße platzen seit Langem aus allen Nähten, erklärte Erich Gehlen beim symbolischen Spatenstich. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen daher schon Ende 2012, auf der grünen Wiese neu zu bauen. Im interkommunalen Gewerbegebiet der Stadt Düren mit der Gemeinde Kreuzau an der Automeile fanden sie optimale Voraussetzungen, die auch eine weitere Expansion möglich machen. Auch die letzte Hürde, der fehlende, aber für ein Softwarehaus, unerlässliche Glasfaseranschluss, ist mittlerweile genommen.

Gebaut wird ein eingeschossiger Gebäudekomplex mit einem Büro- und einem Schulungstrakt. Dazu kommen 125 Parkplätze, erklärt Erich Gehlen. Für das bisher genutzte Gebäude hat die Duria bereits einen Käufer gefunden. Nach dem Umzug der Software-Entwickler wird das Haus von der Labor- und Praxisorganisationsgenossenschaft Durimed übernommen, die schon jetzt Räume an der Kölner Landstraße nutzt.

Dürens Bürgermeister Paul Larue freute sich beim Spatenstich, dass es der Wirtschaftsförderung der Stadt um Heinz Mannheims gelungen ist, die Duria am Standort Düren zu halten, gehört die Gesundheitsbranche doch zu den zukunftsträchtigen. Auch Erich Gehlen geht von einem weiteren Wachstum des Softwarehauses aus und schließt Neueinstellungen in den kommenden Jahren nicht aus.

Mit der Duria-Baumaßnahme ist die Vermarktung des interkommunalen Gewerbegebietes so gut wie abgeschlossen. Von den rund 250 000 Quadratmetern, die vor gut zehn Jahren bei der Erschließung auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände zur Verfügung standen, sind nur noch zwei Parzellen übrig, erklärt Mannheims. Eine ist 1600 Quadratmeter groß, die andere 7500 und derzeit vermietet. „Wir brauchen dringend neue Flächen“, wiederholte Mannheims daher eine bereits mehrfach artikulierte Forderung, die bei der Politik auch bereits Gehör gefunden hat. Unter anderem steht ein zweites interkommunales Gewebegebiet der Stadt mit der Gemeinde Kreuzau gegenüber der Automeile an der künftigen Ostumgehung zur Debatte (B56n).

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