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Achim Konejung und Hubert vom Venn begeistern in Haus Welk

Von: Anneliese Lauscher
Letzte Aktualisierung:
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Den Schalk im Nacken haben die Beiden; Achim Konejung und Hubert vom Venn begeisterten ihr Publikum in Haus Welk. Foto: Anneliese Lauscher

Kreuzau. „Das Haus Welk soll wieder erblühen“, sagte Gabi Kaschel, die am Sonntag die Gäste begrüßte. Man hatte in Schneidhausen einen gemütlichen Raum hergerichtet, hier erwarteten rund 50 Besucher das neue Programm von Hubert vom Venn und Achim Konejung.

Als Dekoration diente ein Foto des Monschauer Weihnachtsmarktes, da ahnte man, womit sich die Beiden befassen würden. Und schon haute der „Lowländer“ in die Tasten, Achim Konejung hatte „Stille Nacht“ so verswingt, dass man es kaum erkannte. Ist ja auch noch recht früh fürs Weihnachtsprogramm. Doch der Eifeler hat ab Anfang Oktober „alles zusammen“, wie ihn Hubert vom Venn aufklärt.

Der ist immer noch bemüht, aus seinem Freund Achim einen Eifeler zu machen und läuft zu gewohnter Form auf. Als Sankt Martin ist er sehens- und hörenswert, und die Probleme beim Weihnachtseinkauf teilt er, wie üblich, redegewandt und überspitzt den amüsierten Zuhörern mit. Wie er die Weinprobe der „Zugezogenen“ imitierte, da lachten die Zuschauer lauthals. Und Achim Konejung klimperte gleich seine originellen Lieder dazu: „Glühwein literweise am Swimmingpool“ oder „Kröten sollst du nicht töten“ oder anderen höheren Blödsinn.

Es hat sich herumgesprochen, dass Achim Konejung ein Gegner der Hähnchenmastanlage in seinem Wohnort Müddersheim ist, doch nun spricht er sich auch entschieden gegen Weihnachtsmannmassenhaltung aus.

Man hört ihm gerne zu, wenn er Klavier spielt und erzählt, ganz von selber scheinen ihm Melodien in den Sinn zu kommen, Liedermachen ist anscheinend ganz einfach, viele sind nach dem gleichen Schema gestrickt – aber er kann auch den treuen Husar auf besinnlich. Dann kommt wieder der Hubert und schimpft auf die Jäger, besonders die aus Aachen kann er überhaupt nicht leiden.

Immer wieder brechen die Zuschauer in lautes Gelächter aus, es gibt sogar fröhliche Zurufe aus dem gut aufgelegten Publikum, das gewiss einen kurzweiligen Abend verbringt.

„Support your local hero“, gibt Achim Konejung den Menschen mit auf den Weg. Frei übersetzt: Sagt es weiter! Und er lobt die neuen Gastgeber im Haus Welk, die dieses Haus wieder beleben.

Weil’s so viel Spaß macht, sind die Beiden noch bis zum 29. Dezember unterwegs, demnächst in Vettweiß. Da treten sie am 7. Dezember „Bei Hämmer“ auf.

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