Düren - Abschied fällt Kai Faller schwer

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Abschied fällt Kai Faller schwer

Von: Sandra Kinkel
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„Von allen Seiten umgibst du mich und hälst deine Hand über mir”, hieß der Refrain eines Liedes, was im Abschiedsgottesdienst für Kai Faller (Foto) gesungen wurde. Die Gemeinde machte entsprechende Bewegungen, die Pfarrer Faller ihnen vorführte. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Zum Schluss sind dann doch ein paar Tränchen geflossen. „Dass mir der Abschied so schwer fallen würde”, sagt Kai Faller, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde in Düren, „hätte ich nicht gedacht. Dass es nicht einfach würde, ja, aber so schwer”

Kai Faller (39) war sechseinhalb Jahre evangelischer Pfarrer in Düren und hier zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit, das Projekt „Kunst und Kirche”, den Nachbarschaftstreff in Nord-Düren und die Zusammenarbeit mit der polnischen Partnergemeinde. Von Düren wechselt Faller zur „Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Wersten”, wo er einer von insgesamt zwei Pfarrern sein wird. „Das ist eine vergleichsweise kleine Gemeinde mit 6000 Mitgliedern”, so Faller. „In Düren waren es 23000. Die Gemeinde befindet sich in der Umstrukturierung. Da werde ich mitarbeiten.”

Kai Faller verlässt Düren aus rein privaten und familiären Gründen, und eigentlich wollte der jüngste der Dürener Pfarrer auch keinen großen Abschied. „Ich fand eigentlich, dass ich das nach sechseinhalb Jahren nicht brauche”, sagt er. „Aber meine Kollegen haben das anders gesehen.” Und so ist Kai Faller im Rahmen eines Kinder- und Jugendgottesdienstes in der Christuskirche verabschiedet worden, das Gotteshaus war voll, und der Jugendchor hat gesungen.

Viele Kinder und Jugendliche sind gekommen, viele Menschen aus Nord-Düren und überhaupt viele, die Kai Faller ganz offensichtlich sehr gemocht haben. Auch Bürgermeister Paul Larue und die beiden katholischen Seelsorger Hans-Otto von Danwitz und Bernhard Gombert haben an dem Verabschiedungsgottesdienst teilgenommen.

„Das ist mir schon sehr zu Herzen gegangen”, so Kai Faller. „Und ich werde Düren ganz sicher auch vermissen. Vor allem die vielen interessanten und lieben Menschen, die ich hier getroffen habe. Aber Düsseldorf ist ja nicht so weit weg.” Zum Abschied gab es für den beliebten Pfarrer übrigens einen echten Maulbeerbaum. Und der wird sicherstellen, dass Kai Faller Düren immer in Erinnerung behalten wird. Maulbeerbäume werden nämlich bis zu 15 Meter hoch.
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