Düren - Abgeordnete setzen sich für Nord-Düren ein

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Abgeordnete setzen sich für Nord-Düren ein

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Düren. Die Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU), Dietmar Nietan (SPD) und Oliver Krischer (Grüne) besuchten das Stadtteilportal Nord-Düren, um sich über den aktuellen Stand und die zukünftigen Aktivitäten zu informieren.

Besonders beeindruckt zeigten sie sich von dem großen Engagement und der hohen Beteiligung der vielen Norddürener Bürger, die sich in der Stadtteilvertretung und den 15 Projekt- und Bewohnergruppen für eine Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse einsetzen.

Wichtige Projekte wurden bereits umgesetzt, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Nordparks mit attraktiven Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für jung und alt oder die städtebauliche Aufwertung des Eingangsbereichs im Kerngebiet.

Andere stehen kurz vor dem Abschluss, wozu die Schulhoferneuerung der Realschule Bretzelnweg und das Haus für Alle als soziokulturelles Zentrum für die Nordstadt gehören. Beachtung fand auch die zunehmende Resonanz für das Fassadenförderprogramm, das bislang über 80 Hauseigentümer in Anspruch nahmen. Insbesondere historische Gebäude, die den Stadtteil prägen, bekamen dadurch ein neues Gesicht.

„Besonders gefreut hat uns das Interesse der Bundestagsabgeordneten an der Entwicklung unseres Stadtteils und der bekundeten Unterstützung für die Fortführung des Stadtteilprojekts bis zum 31. Dezember 2015“, sagten die Stadtteilvertreter.

Fünf Schwerpunkte

Im Mittelpunkt des Handlungsprogramms für die nächsten Jahre stehen fünf Schwerpunkte:

1. die Stabilisierung der auf Stadtteilebene neu entstandenen Koopertionsstrukturen, wofür mit der Gründung des Trägervereins „Stadtteilvertretung Nord-Düren e.V.“ bereits eine wichtige Voraussetzung geschaffen wurde, wodurch auch das Zusammenleben aller Kulturen im Stadtteil gestärkt wird;

2. die Gebäude- und Wohnungsmodernisierung mit einer Strategie des Förderns und Forderns;

3. Maßnahmen zur Drogenprävention und Verbesserung von Sauberkeit und Ordnung durch eine ressort- und ämterübergreifende Kooperation;

4. die Umsetzung des Nutzungs-Bewirtschaftungs- und Trägerschaftskonzeptes für das Haus für Alle;

5. die weitere Kooperation mit dem Beschäftigungsträger low-tec, um bereits begonnenen integrierten städtebaulichen, sozialen und arbeitsmarktpolitischen-Projekte fortzuführen.

Mit einer Entscheidung über den Fortführungsantag für Nord-Düren durch das zuständige Landesministerium wird Anfang Oktober gerechnet. „Wir sind guter Dinge, dass die Entscheidung positiv ausfallen wird“, sagten die Stadtteilvertreter.

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