Ab Juni weicheres Wasser für Langerwehe

Von: Sandra Kinkel
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Besonders Heinrich Schumacher (2. v. l.) und Bürgermeister Heinrich Göbbels (3.v.l.) freuen sich über die neue Wasserenthärtungsanlage. Genau wie die Mitarbeiter des Wasserleitungszweckverbandes und der Baufirmen. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Für die Bürger unserer Gemeinde geht mit dieser Anlage ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Für Langerwehe ist das heute ein guter Tag.“ Bürgermeister Heinrich Göbbels hat allen Grund zur Freude. An der Wassergewinnungsanlage im Langerweher Ortsteil Wenau entsteht derzeit eine moderne Enthärtungsanlage.

 Am 12. November wurde mit dem Bau der modernen Anlage begonnen, im Juni kommenden Jahres soll die Anlage in Betrieb genommen werden. „Eigentlich sollte heute Spatenstich sein“, schmunzelt Heinrich Schumacher vom Wasserleitungszweckverband. „Aber hier wurde so schnell gearbeitet, dass wir schon bald Richtfest feiern können.“

Derzeit hat das Wasser in Langerwehe einen Härtegrad von 21 und soll auf 9,5 bis 10 Grad eingestellt werden. „Mit der neuen Anlage“, so Bürgermeister Heinrich Göbbels, „sind die Menschen in Langerwehe endlich nicht mehr gezwungen, selbst Maßnahmen für weicheres Wasser zu ergreifen.“ Der Wasserleitungszweckverband in Langerwehe investiert in die neue Anlage knapp 1,6 Millionen Euro.

Darüber hinaus werden noch 250.000 Euro in die Wassergewinnungsanlage in Wenau investiert. Hier werden drei neue, energiesparenden Pumpen installiert, außerdem wird die Elektronik der Anlage erneuert. Finanziert wird die große Investition durch Kredite. Heinrich Schumacher, Geschäftsführer des Wasserleitungszweckverbandes in Langerwehe: „Langerwehe hat schon jetzt eine ganz hervorragend Wasserqualität. Demnächst haben wir dann auch noch weiches Wasser.“

Die geplante Enthärtungsanlage des Zweckverbandes ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch positiv. Weiches Wasser braucht zum Beispiel in der Waschmaschine weniger Energie und weniger Waschmittel – das schont die Umwelt und das Budget. Wie sich die neue Anlage auf den Wasserpreis in der Töpfergemeinde auswirken lässt, konnte Heinrich Schumacher am Dienstag noch nicht sagen. „Wir haben schon in diesem Jahr die Gebühren um zehn Cents erhöht, weil wir eben für die neue Anlage Kredite aufnehmen mussten. Ende 2014 können wir sagen, wie sich die neue Anlage auf den Wasserpreis auswirkt. Vorher noch nicht.“

Insgesamt werden mit dem Langerweher Wasser rund 20.000 Menschen versorgt. Neben den Bürgern von Langerwehe sind das die Einwohner von Echtz, Konzendorf und Lucherberg sowie demnächst auch die Bürger von Derichsweiler. Die Stadtwerke Düren haben mit dem Wasserleitungszweckverband Langerwehe einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ab 2014 werden bis zu 120.000 Kubikmeter des SWD-Trinkwassers aus Langerwehe kommen. Im vergangenen Jahr hat der Wasserleitungszweckverband seine Kunden mit 750.000 Kubikmetern Wasser versorgt.

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