Düren - 800 Familien bei der Einschulung auf Hilfe angewiesen

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800 Familien bei der Einschulung auf Hilfe angewiesen

Von: fjs
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Nicht nur Geld, auch helfende Hände der Akzo-Mitarbeiter untersützen das Freiwilligenzentrum um Ingrid Lensing bei der Aktion „Dürener Ranzen“. Foto: Fred Schröder

Düren. „Schulsachen sind für viele Familien Luxus.“ Ingrid Lensing, Geschäftsführerin des Freiwilligenzentrums Düren, weiß, wovon sie spricht. „Rund 250 bis 300 Euro sind bei der Grundausstattung eines Erstklässlers sehr schnell erreicht“.

Förderte das vom Freiwilligenzentrum 2007 gegründete Projekt „Dürener Ranzen“ im ersten Jahr um die 250 Kinder (Lensing: „Das war schon eine überraschend große Zahl“) so sind es vor Beginn dieses Schuljahres an die 800, die sich Hilfe vom Freiwilligenzentrum erwarten.

Anhand vorgelegter Listen können bedürftige Familien Ranzen oder Kartons mit Schulmaterialien gegen einen geringen Eigenanteil erwerben. „Die 100 Euro Schulmittelpauschale sind ein Tropfen auf den heißen Stein“, hat man im Freiwilligenzentrum festgestellt. „Und wir können Hilfe nur leisten, weil wir vielfältige Hilfe bekommen“, so Ingrid Lensing.

Spürbare Hilfe kam jetzt vom Personal der AkzoNobel-Niederlassung in Niederau. Aus dem Community-Programm des Konzerns wurden Schulmaterial und Ranzen im Wert von rund 4 000 Euro beschafft. „Wir wollen nicht nur Geld überweisen“, erklärt Ralf Hufschmidt die Funktion dieser Art des Sponsorings.

Mitarbeiter gefragt

Der Konzern stellt den Standorten ein jährliches Budget zur finanziellen Förderung gemeinnütziger Projekte zur Verfügung. Dann sind die Mitarbeiter gefragt. Sie können Projekte vorschlagen und Hilfsmittel beantragen. Wesentliche Bedingung ist, so Junior-Managerin Sandra Wolf, „dass die Mitarbeiter selbst aktiv und ehrenamtlich an dem Projekt mitarbeiten“. Der Arbeitgeber ist auch bereit, die Mitarbeiter für diesen Einsatz freizustellen.

Auf die Idee zur Unterstützung der Aktion „Dürener Ranzen“ kam die inzwischen im Ruhestand lebende Akzo-Sekretärin Doris Wapelhorst. Sie gibt im Freiwilligenzentrum Deutsch-Unterricht für Migranten-Kinder. So kommt vom AkzoNobel-Community Programm jetzt bei der Ausgabe der Schulsachen nicht nur materielle Hilfe. Die helfenden Hände zählen dabei ebenso.

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