430.000 Euro für Berufsorientierung der Handwerkskammer

Von: sj
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Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Was erwartet mich bei einer Ausbildung zum Friseur? Was machen Metallbauer? Im Dürener Bildungszentrum der Handwerkskammer erhalten Schüler viele Einblicke. Foto: Johnen

Kreis Düren. „Berufsorientierung ist ein wichtiger Baustein für den Übergang von der Schule in den Beruf“, unterstrich Manfred Frohn, der für die Bildungszentren zuständige Geschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, am Freitag im Bildungszentrum der Kammer für die Region Aachen an der Dürener Paradiesstraße. Umso erfreulicher sei es, dass mit Hilfe aus Berlin dieses Feld vor Ort weiter bestellt werden könne.

 Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) hatte einen Zuwendungsbescheid über 430.000 Euro aus dem Bundesbildungsministerium mitgebracht. Das Geld wird in die Berufsorientierung investiert.

Im Kreis Düren organisieren unter Federführung der Handwerkskammer für die Region Aachen das Sozialwerk Dürener Christen und die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft „low-tec“ mit den Bundesmitteln ein Berufsorientierungsangebot für Gesamt-, Real- und Hauptschulen. 840 Schüler können im Schuljahr 2013/14 daran teilnehmen.

Die Berufsorientierung besteht aus zwei Bausteinen: In der Klasse 7 oder 8 werden im Rahmen einer dreitägigen Potenzialanalyse die jeweiligen Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler ausgemacht. Dabei werden sowohl handwerkliche als auch soziale Kompetenzen berücksichtigt.

In der Jahrgangsstufe 8 können die Schüler bei der zweiwöchigen Arbeitserprobung praktische Erfahrungen in den Berufsfeldern Maler und Lackierer, Friseur, Sanitär/Heizung/Klima, Tischler, Garten- und Landschaftsbau, Floristik, Einzelhandel/Büro sowie im Elektro- und Metallhandwerk sammeln. Mit einer intensiven Vor- und Nachbereitung, die jeweils in der Schule stattfindet, wird der Einblick in die Arbeitswelt vervollständigt.

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