Düren - 37. Innenstadt-Flohmarkt: Bunte Mischung von Barbies und Bibeln

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37. Innenstadt-Flohmarkt: Bunte Mischung von Barbies und Bibeln

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Kostbares und Ramsch, Kindertrödel und Bilderrahmen: Für jeden ist beim Trödelmarkt in der Dürener City etwas dabei.

Düren. Franziska Claßen (16) aus Düren ist am Samstag um halb sieben aufgestanden. Ihre Mutter Bettina schon anderthalb Stunden eher. Die beiden hatten nämlich etwas vor. Sie waren zwei von mehr als 250 Trödlern auf dem 37. Dürener Innenstadt-Flohmarkt. „Ich war schon ganz oft auf dem Dürener Trödelmarkt”, erzählt Franziska, die am Sonntag übrigens auch vom Schausteller-Verband zur Kindertrödel-Königin gekürt worden ist.

„Das macht eigentlich immer Spaß.” Bei wunderbarem Wetter eröffnete Bürgermeister Paul Larue den beliebten Flohmarkt in der City - und machte sich dann gleich mit seinen Kollegen von Rat und Verwaltung sowie Hans-Bert Cremer, dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes, zu einem kleinen Rundgang auf den Weg. „Wir haben neben den 250 Kinder-Trödlern”, so Cremer, „noch 80 professionelle Marktbeschicker hier. Ich glaube, es ist uns wirklich gelungen, eine gute Mischung für diesen Markt zu bekommen.”

Erster Halt war am Sonntag bei Helmut Lottes aus Hückelhoven, der mit seinem Stand mit antiken Büchern zum „Dürener Trödelkönig 2010” gekürt worden. „Das ist doch wirklich ein toller Stand”, so Hans-Bert Cremer. „Hier ist sogar eine richtig alte Bibel. So etwas gibt es sonst nur im Museum - und eben auf dem Dürener Trödelmarkt.”

Ansonsten gab es auf dem Flohmarkt fast alles von der Kaffeekanne bis zum Herrenstrumpf, und manchmal auch ganz schön viel Ramsch. Den Dürenern wars egal - sie strömten in Massen in die Stadt, genossen einen Frühlingssamstag und das Bummeln zwischen den Ständen. Für Franziska, die sich von einer ganzen Menge ihrer Spielsachen getrennt hatte, konnten gar nicht genug Leute kommen.

„Ich habe jede Barbie-Puppe eingepackt und mir wirklich viel Mühe gegeben.” Mühe, die sich nach zwei Trödelmarkt-Tagen hoffentlich in barer Münze auszahlte. „50 Euro wären schon toll”, so Franziska. „Damit ich mit meinen Freundinnen shoppen gehen kann.”
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