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3500 Entchen sorgen für 30.000 Euro für Jugendprojekte

Von: Sandra Kinkel
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250 prächtig geschmückte Sponsorenenten gingen um Punkt 14.30 Uhr an den Start. Foto: Sandra Kinkel
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Die Rur wird gelb! 3500 Entchen lieferten sich beim 6. Entenrennen des Lions-Clubs Düren-Rurstadt einen spannenden Wettkampf.

Düren. „Los, schwimm! Schwiiiimmm!“ Der kleine Paul (5) schreit, so laut er kann. Und rennt am Rurufer entlang, um genau so beobachten, was seine kleine gelbe Ente macht. Es ist Samstagnachmittag, 15 Uhr: Das sechste Dürener Entenrennen des Fördervereins des Lions-Clubs „Düren-Rurstadt“ ist gestartet. Und nicht nur der kleine Paul ist von der riesigen Gaudi absolut begeistert.

„Wir hatten in diesem Jahr“, so Dr. Walter Best, Präsident des Lions-Clubs, „schon zwei Wochen vor dem Rennen alle unsere 3500 Enten verkauft. Unser Rennen wird einfach immer besser angenommen.“ Mehr Entchen dürfen die Lionsfreunde nicht anbieten, ansonsten gibt es steuerliche Probleme.

Wie immer kommt auch bei der sechsten Auflage des Rennens der Erlös Kindern und Jugendlichen zugute. Unterstützt werden sollen diesmal die Mobile Jugendarbeit in Düren, behinderte Kinder aus Merzenich, die an einer Ferienfahrt teilnehmen möchten und ein besonderes Sportprojekt für Dürener Grundschulen. Dr. Walter Best: „Ein Teil des Geldes geht darüber hinaus an den Feuerwehrfonds unseres Clubs, mit dem wir schnell und unbürokratisch helfen können.“

Wie viel Geld exakt zusammengekommen ist, konnten die Verantwortlichen am Sonntag noch nicht sagen. Nur so viel: „Es sind um die 30.000 Euro“, so Udo Gentgen, verantwortlich für die Öffentlichkeit beim Lions-Club.

Die Entchen haben mittlerweile etwa die Hälfte der rund 800 Meter langen Rennstrecke, die wie immer von den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Derichsweiler präpariert worden ist, zurückgelegt. Und Paul begleitet die zum Teil liebevoll geschmückten Gummitierchen immer noch. „Meine ist ziemlich hinten“, sagt er achselzuckend. „Ist aber nicht so schlimm. Sie muss nur ankommen.“ Für Lions-Club-Mitglied Paul Zündorf ist das die absolut richtige Einstellung. „Hier geht es um den Spaß und natürlich darum, dass wir Geld für die Gruppen, die wir unterstützen wollen zusammenbekommen.“

Für Paul Zündorf ist zudem der Renntermin am letzten Annakirmessamstag sehr gut. „Damit schaffen wir Synergien. Die Menschen verbinden einen Kirmesbesuch mit einem Besuch bei unserem Rennen. Und damit ist dann ja uns und den Schaustellern gedient.“ Angemerkt

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