Düren - 34. Dürener Autoschau wird zum Publikumsmagneten

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34. Dürener Autoschau wird zum Publikumsmagneten

Von: Sandra Kinkel
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Freuen sich über eine gelunge
Freuen sich über eine gelungene Autoschau: Rolf Ferebauer, Rudolf Nießen, Hans-Jörg Herten und Fritz Pölderl (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Das Auto spricht einfach alle an”, schmunzelt Sparkassen-Vorstandschef Professor Herbert Schmidt bei der Eröffnung der 34. Dürener Autoschau am Wochenende auf dem Annakirmesplatz. „Es weckt Emotionen, befriedigt Bedürfnisse und erfüllt immer wieder neue technische Herausforderungen.” Irgendwie hat Schmidt Recht.

Beim Schlendern über die 34. Autoschau, bei der 33 Händler und Betriebe der Kraftfahrzeuginnung Düren-Jülich weit über 900 Fahrzeuge vorstellten, wurden beim ein oder anderen Besucher sicherlich schon Wünsche geweckt. Vom fein gewiehnerten Oldtimer über den sparsamen Elektrowagen bis hin zum für die meisten wohl unerschwinglichen Tesla gab es bei der Schau wirklich alles, was das Herz des Automobilliebhaber höher schlagen lässt.

„So schlecht kann das Konzept der Autoschau nicht sein”, so Rolf Ferebau, Vorsitzender der Kraftfahrzeug-Innung Düren-Jülich. „Sonst hätten wir nicht seit 34 Jahren so einen Erfolg.” Ferebauer betonte, dass gerade die Ausbildung in der Kraftfahrzeug-Innung eine immer wichtigere Rolle spielen würde. „Der demografische Wandel macht auch vor uns nicht halt. Wir müssen rechzeitig für Fachkräfte sorgen.”

Derzeit bildet die Kraftfahrzeug-Innung über 170 Lehrlinge aus, daran nicht ganz unbeteiligt ist Rudolf Nießen, Leiter des „Trainings-Centrums Kraftfahrzeugtechnik” (TraCK), das die Handwerkskammer Aachen in der Rurstraße in Düren betreibt. „Wir haben rund 1000 Azubis im TraCK ausgebildet”, so Nießen, der nach 49 Berufsjahren demnächst in den Ruhestand geht. „Und dabei haben wir ganz sicher viele Höhen und Tiefen erlebt. Aber wir haben immer für alle Probleme eine Lösung gefunden.”

Ebenfalls seine letzte Autoschau in „offizieller Mission” erlebte am Wochenende Wolfgang Prümmer, Geschäftsführer der Handwerkskammer, der ebenfalls in Ruhestand geht. „Ich bin seit 1989 dabei”, so Prümmer. „Und das ist meine erste und gleichzeitig meine letzte Rede bei der Eröffnung der Autoschau.” Prümmer bedankte sich bei der KFZ-Innung für die konstant gute Zusammenarbeit und rückte auch das Thema Ausbildung in den Mittelpunkt. „Das Handwerk”, so Prümmer, „bildet am meisten aus.” Für die Organisation der 34. Autoschau war zum zweiten Mal in diesem Jahr Hans-Jörg Herten verantwortlich. „Die Bereitschaft bei den Kollegen, hier mitzumachen, war wieder sehr groß”, so Herten. „Und es gibt heute hier auf dem Anankirmesplatz viel zu entdecken und erfahren.”

Da hat Hans-Jörg Herten ohne Zweifel Recht. Und das haben vermutlich auch die zehlreichen Männer und Frauen so gesehen, die der Autoschau am Wochenende einen Besuch abgestattet haben. „Die Autoschau ist wirklich eine gute Gelegenheit, sich über den Automobilmarkt zu informieren”, so Thomas Breuer, der mit seinem Bruder aus Nideggen nach Düren gekommen war. „So eine geballte Fülle an Informationen über fast alle Automarken wie hier bei der Autoschau in Düren findet man wirklich selten. Das ist schon toll.”

Auch die meisten Händler sehen die Dürener Autoschau als gute Gelegenheit, sich und das Produkt, das sie anbieten, zu präsentieren. Die Autoschau, so die einhellige Meinung, sei immer noch eine wirklich gute Veranstaltung. Anders aber als noch vor einigen Jahren, würde heutzutage aber auf dem Annakirmesplatz kein Wagen mehr direkt verkauft.
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