Langerwehe - 25. Eifelmarkt: Wenn der Kaiser nach Langerwehe kommt...

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25. Eifelmarkt: Wenn der Kaiser nach Langerwehe kommt...

Von: Sandra Kinkel
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Der 25. Eifelmarkt im Töpfere
Der 25. Eifelmarkt im Töpfereimuseum in Langerwehe soll etwas ganz Besonderes werden. Die Verantwortlichen und Organisatoren freuen sich schon sehr auf die Jubiläumsveranstaltung. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. Der Kaiser hat mitsamt seiner Gemahlin sein Erscheinen angekündigt.

Wenn am Sonntag, 9. September, im Langerweher Töpfereimuseum, Pastoratsweg 1, pünktlich um 10 Uhr der 25. Eifelmarkt beginnt, erwarten die Verantwortlichen um Museumchefin Dr. Kirsten Maaß und Frenny Simons, Vorsitzender des Förderkreises des Museums, hohen, sehr hohen Besuch.

Die Idee zu einem Eifelmarkt mit köstlichen Spezialitäten aus Eifel und Ardennen und der Präsentation vieler (alter) Handwerkskünste hatte seinerzeit Dr. Burchard Sielmann, der damalige Museumsleiter. Und an dem erfolgreichen Konzept des Marktes - immerhin kommen im Schnitt um die 8000 Besucher zum Eifelmarkt - hat sich seither eigentlich nichts geändert.

In diesem Jahr können die Eifelmarktbesucher sich auf weit über 50 Ausstellerinnen und Aussteller freuen, unter anderem kann man einem Sattler über die Schulter schauen, außerdem kann man lernen, wie Mausefallen hergestellt werden oder wie ein Löffelschnitzer arbeitet.

An Leckereien gibt es Ziegenwurst und -käse, Monschauer Senf, Kräuterlikör und selbstgemachte Pralinen. Zum ersten Mal mit von der Partie ist Michael Rambadt, einer von drei Geschäftsführern der Firma „Hola” aus Vossenack, die mit ihrem süffigen Holunderlikör zum Eifelmarkt kommen. „Unser Markt”, so Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß, „zeichnet sich aber auch immer dadurch aus, dass er eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.”

Und das tut er auch in diesem Jahr wieder.” Zur Unterhaltung der Besucher wird die Langerweher Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney” auf dem Markt ihr Unwesen treiben, die Volkstanzgruppe Heistern ist mit dabei, genauso wie das Jugendorchester der Bläservereinigung Merode.

Und weil der erste Besuch von Kaiser Wilhelm in Langerwehe im Jahre 1912 stattgefunden hat, steht eben auch der Beginn des 20. Jahrhundert ein wenig im Mittelpunkt des Marktes. Dr. Kirsten Maaß: „Es wird Leute geben, die sich mit entsprechender Kleidung unter die Marktbesucher mischen. Das wird sicherlich sehr stimmungsvoll.”

Und weil das Kaiserpaar natürlich wirklich besonders gebührend begrüßt werden muss, üben rund 30 Jungen und Mädchen der Langerweher Musikschule schon lange sehr fleißig an kleinen Flötenstücken. Die Kinder werden sich als brave Schüler von Anno dazumal verkleiden und dem Kaiserpaar ein Ständchen auf der Flöte präsentieren.

Wie immer ist der Eintritt zum Langerwehe Eifelmarkt, der um 18 Uhr seine Pforten wieder schließen wird, frei. Damit alle einen Parkplatz finden, ist ein Verkehrsdienst organisiert.

Beim 25. Eifelmarkt in Langerwehe kommen auch Kinder ganz besonders auf ihre Kosten.

Es gibt Esel, Ponys und einen kleinen Streichelzoo. Die Jungen und Mädchen können Traktoren bestaunen oder alte Fadenspiele erlernen. Der Clown „Papa Gurki” wird für jede Menge Spaß sorgen, außerdem können die KInder auch Nistkästen für Vögel bauen. Ebenfalls mit von der Partie sind ein Jongleur und ein Seifenblasenkünstler
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