2200 Kilometer für guten Zweck geradelt

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Vierzehn Dürener Radsport-Enthusiasten legten beim 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“ fast 2200 Kilometer zurück. Die Aktion brachte 2300 Euro für den Förderverein der onkologischen Stationen im KrankenhausDüren, Carpe Diem, ein.

Düren. Regen, Kälte, und eine anspruchsvolle Strecke, die den Sportlern alles abverlangt: Rad am Ring 2012 war für die Teilnehmer eine echte Herausforderung. Ein 14-köpfiges Team von Dürener Radsport-Enthusiasten stellte sich dieser Herausforderung mit besonderer Motivation, denn die Gruppe strampelte nicht nur für das gute Gefühl, etwas geleistet zu haben, sondern auch um mit jedem gefahrenen Kilometer „Carpe Diem“, den Förderverein der onkologischen Stationen im Krankenhaus Düren, zu unterstützen.

Zum wiederholten Mal hatten Ralf Jungherz und Heinrich Johnen eine Gruppe begeisterter Radler um sich versammelt und Sponsoren für die Idee gewonnen, das sportliche Ereignis mit einem guten Zweck zu verbinden. Dass es diesmal um Unterstützung für „Carpe Diem“ gehen sollte, hatte Heinrich Johnens Ehefrau Gerlinde vorgeschlagen, die als Krankenschwester an der Roonstraße arbeitet und die wertvolle Arbeit des Fördervereins sehr gut kennt. Dessen Vorsitzende Eva Hellwig nahm jetzt aus den Händen von Ralf Jungherz eine 2300-Euro-Spende entgegen und bedankte sich herzlich für den großen Einsatz der Sportler.

Insgesamt 87 Runden nahmen die 14 Dürener Radler beim Ritt durch die „Grüne Hölle“ unter die Reifen. Das waren unter dem Strich fast 2200 Kilometer. „Eine fantastische Leistung“, urteilte „Carpe Diem“-Vorsitzende Eva Hellwig, die selber zum Nürburgring reiste, um die Dürener Gruppe anzufeuern. „Wir freuen uns natürlich über jeden Euro“, sagte Eva Hellwig. „Für mich ist aber der ideelle Aspekt fast noch wichtiger: Da sind Leute, die Freude daran haben, ihren Sport auszuüben, vergessen dabei aber nicht, dass es Menschen gibt, denen es sehr viel schlechter geht. Bei diesen Menschen kommt das Signal sehr gut an.“

„Leider haben wir kurzfristig einige Ausfälle zu verkraften gehabt“, blickte Ralf Jungherz zurück. „Aber ich denke, wir haben dennoch viel erreicht.“ Ralf Jungherz bedankte sich bei allen Sponsoren aus der Dürener Geschäftswelt, die die Aktion unterstützt haben und bei allen, die mit ihm am Ende in die Fahrradpedale getreten haben. Ganz besonders stellte er die Teilnahme des Krankenhausseelsorgers, Pastoralreferent Lars Goebel, heraus, der ganz kurzfristig noch zum Mitmachen bewegt werden konnte, sich nach der Samstagabendmesse Richtung Nürburgring aufmachte und dort nach einer Kurzeinweisung mit den Worten „Der Herr ist Ihr Hirte – Sie wissen schon, Herr Pfarrer“ in den nächtlichen Höllenritt über die Rennpiste verabschiedet wurde.

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