22. Rurtal-Lauf leidet etwas unter dem Kölner Marathon

Von: kel
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58 Läufer gehen mit Schwung auf die 5000 Meter der Jedermann-Strecke- beim 22. Rurtal-Lauf des Dürener Turnvereins. Foto: Axel Keldenich

Dueren. Hochbetrieb herrschte beim 22. Rurtal-Lauf rund um die Jahnkampfbahn des Dürener TV 1847. Auf der Laufbahn und den bestens präparierten Strecken entlang der Rur gingen zahlreiche Läufer aller Altersklassen an den Start. Und das obwohl der einen Tag später stattfindende Köln-Marathon den Teilnehmerzahlen ein wenig Abbruch tat.

Die Organisatoren um Manfred Röhlich, Peter Borsdorff und Gerhard Wiltschek beklagten denn auch die Tatsache, dass sie im Rahmen eines Terminkalenders ihre Veranstaltung frühzeitig ansetzen müssen, während die Großveranstaltung erst spät terminiert wurde.

Insgesamt konnte das aber die Stimmung nicht trüben. Auch so konnten sich die Startergruppen in den meisten der einzelnen Wettbewerbe sehen lassen. Beispielsweise beim 1000-Meterlauf der Kinder unter zwölf Jahren oder auch beim 5000-Meter-Jedermannlauf, wo jeweils knapp 60 Teilnehmer auf die Strecke geschickt wurden und natürlich beim Hauptlauf über zehn Kilometer, den sogar rund 100 Teilnehmer in Angriff nahmen. Eine Überraschung gab es im kleinsten Starterfeld. Bei den Jugendlichen unter 16 Jahren gewann Mara Schumacher vom DTV auch gegen die gestarteten Jungen. Besondere Stimmung herrschte beim erstmals ausgetragenen Bambini-Lauf über eine Stadionrunde, bei dem auch die Eltern teilweise die ganze Strecke mitliefen.

Auch wenn alle Strecken, mit Ausnahme des Bambinilaufes, als Wertungsläufe der Rur-Eifel-Volksluaf-Cups 2014 zählen, waren in vielen Wettbewerben den meisten Läufern die Platzierungen weniger wichtig als durchs Ziel zu laufen. Das wurde übrigens traditionell markiert von dem alten Schild, das Peter Borsdorff beim ersten Rurtal-Lauf mit der Laubsäge geschnitzt hatte. Den Jedermannlauf gewann Ceso Moteiro vor Franz-Josef Lürken. Über 10.000 Meter waren bei den Damen Svenja Jüte, Eva Offermann und Barbara Hilebrand vorne und bei den Männern Marco Müller, Christian Niessen und Sebastian Müller.

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