2,1 Millionen für die Kinder- und Jugendarbeit

Von: Dietmar Engels
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Verkündeten am Freitag im „Kids-Club“ die frohe Nachricht für die 15 Bürgermeister im Kreisgebiet: Der Vorstansvorsitzende der Sparkasse Düren, Uwe Willner (Mitte), und seine Vorsdtandkollegen Udo Zimmermann (links) und Dr. Gregor Broschinski. Foto: Dietmar Engels

Kreis Düren. Das ist ja mal ein tolles Nikolausgeschenk: Am Freitag gaben die drei Vorstandsmitglieder der Sparkasse Düren bekannt, dass aus dem Gewinn des Institutes im kommenden Jahr 2,1 Millionen Euro für die Kinder- und Jugendarbeit in allen 15 Kommunen des Kreises Düren zur Verfügung gestellt werden. Das entspricht rund 46 Euro pro Kind oder Jugendlichem.

„Der Sparkasse geht es geht gut und wir wollen einen Teil des Erlöses an die Bürger im Kreis Düren zurückgeben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Willner bei der Vorstellung des Projektes „Kinder.Lachen.Lernen.“

Willner und seine Vorstandskollegen Udo Zimmermann und Dr. Gregor Broschinski berichteten, dass immer mehr Anträge zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit bei der Sparkasse eingehen. Willner: „Deshalb stellen wir das kommende Jahr unter diesen Förderschwerpunkt.“

Die Bürgermeister sind schon am Donnerstag über die Entscheidung des Sparkassenvorstandes informiert worden. Die drei Vorstandsmitglieder haben die Leiter der Gemeinde- und Stadtverwaltungen am Telefon über die Bereitstellung der Mittel informiert worden. Jeder der drei Führungskräfte hat jeweils fünf Bürgermeister angerufen. „Die Reaktionen waren allesamt positive“, berichtete Udo Zimmermann. Uwe Willner: „Einer der Gesprächspartner nannte unser Projekt ,einen Segen zu rechten Zeit‘“.

Über die Vergabe der Fördermittel können die Bürgermeister in Abstimmung mit dem jeweiligen Stadt oder Gemeinderat frei entscheiden – die Mittel müssen lediglich zweckgebunden in die Kinder- und Jugendarbeit fließen. Die Sparkasse verlangt lediglich einen Verwendungsnachweis.

Der Vorstandsvorsitzende: „Die Kommunen erhalten so weiteren Gestaltungsspielraum im wichtigen Bereich der Kinder- und Jugendförderung.“ Die Sparkasse habe sich dabei bewusst für diesen Weg der Förderung entschieden. „Die Städte und Gemeinden sind als Träger der Einrichtungen und Projekte nah an der Praxis und können Bedarf und Lösungsmöglichkeiten gut und effizient einschätzen.“ Förderanträge können ab sofort an den jeweiligen Bürgermeister gestellt werden.

Das 2,1 Millionen-Projekt bedeutet übrigens nicht, dass die Sparkasse im kommenden Jahr ausschließlich die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen wird. Uwe Willner: „Wir fördern auch weiterhin gemeinnützige Vorhaben anderer Art.“

Nicht völlig selbstlos

Natürlich macht die Sparkasse das großzügige Geschenk nicht völlig selbstlos. Willner: „Wir wollen damit auch unsere Verankerung in der Region stärken und bestehende und potenzielle Kunden von unsere engagierten Rolle in der Gemeinschaft überzeugen. Dies umfasst auch kinder- und jugendfreundliche Serviceleistungen und Produkte wie zum Beispiel kostenlose Spar- und Girokonten für junge Kunden oder den Knax-Club und den S-Club mit vielen attraktiven Vergünstigungen und Angeboten“.

Das Projekt ist zeitlich bis zum 31. Dezember 2014 begrenzt. Geht es danach weiter? Der Vorstandsvorsitzende: „Ein Dauerauftrag ist diese Förderung nicht. Wenn es der Sparkasse weiterhin gut geht, lässt aber über eine Verlängerung reden. Das hängt von der geschäftlichen Entwicklung ab.“

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