Nideggen - 20-Tonnen-Bühne steht: Nideggener Festspiele können starten

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20-Tonnen-Bühne steht: Nideggener Festspiele können starten

Von: Sandra Kinkel
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Die große „Bühne unter Sternen” auf der Burg in Nideggen steht, die Künstler können kommen. Am Mittwoch beginnen die Festspiele in der Eifelstadt mit einem Konzert von Götz Alsmann und seiner Band. Foto: Sandra Kinkel

Nideggen. Es herrscht emsiges Treiben auf der Burg Nideggen, rund 15 Männer leisten Schwerstarbeit, damit heute Abend, wenn mit Götz Alsmann die Festspiele auf Burg Nideggen eröffnet werden, alles fertig ist. Es gilt, da wo noch im 14. Jahrhundert der Palas der Burg Nideggen stand, eine moderne Konzertbühne zu errichten. Hauptverantwortlich für den Aufbau ist Reinhold Scharbau.

„Unsere intensiven Planungen”, so Scharbau, „laufen seit etwa 14 Tagen. Letzten Mittwoch haben wir mit den direkten Aufbauarbeiten begonnen.” Nicht selten haben die Bühnenarbeiter zehn Stunden am Tag in Nideggen gearbeitet, zum Teil bei Regen und Wind.

Und das ist gar nicht so einfach. Reinhold Scharbauer und sein Team müssen bei der Bühne auf der Burg Nideggen sowohl den Naturschutz als auch das alte, historische Gemäuer beachten. „Wir haben uns für eine Rundbogenbühne entschieden, die passt sich optisch besser an die Burg an.”

Die Bühne ist zwölf mal zwölf Meter groß und acht Meter hoch, es wurden rund, rund 20 Kilometer Kabel wurden verlegt. Alles in allem wiegt die Bühne um die 20 Tonnen.

Reinhold Scharbau: „Wir konnten ja mit unseren Lastwagen nicht bis oben an die Burg fahren, sondern mussten für die letzten 200 Meter alles auf Gabelstapler umladen.” Das ist auch der Grund, warum Reinhold Scharbaus Mitarbeiter in Nideggen in Etappen arbeiten mussten. „Sonst wären wir uns hier gegenseitig auf die Füße getreten”, schmunzelt Reinhold Scharbau. Begonnen haben die Arbeiten mit dem Aufbau einer Treppe, über die ein zusätzlicher Fluchtweg erreicht werden kann. Reinhold Scharbau: „Wir erwarten hier in Nideggen bei manchen Konzerten bis zu 2500 Menschen. Dazu waren die bestehenden Fluchtwege einfach zu eng.” Dank der Nottreppe, so Scharbau, könnten die Menschen im Notfall das Gelände aber jetzt zügig und ohne Probleme verlassen.

Natürlich haben Reinhold Scharbau und seine Truppe auch einen gemütlichen Bereich für die Künstler, die in Nideggen auftreten, geschaffen, außerdem sind 20 mobile Toiletten für die Konzertbesucher in die Eifelstadt gebracht worden. „Insgesamt”, so Reinhold Scharbau, „kann man sagen, dass der Bühnenaufbau hier mühsam und zeitintensiv war.” Normalerweise, so Scharbau, dauere so ein Bühnenaufbau nur etwa anderthalb Tage. „Aber wir sind rechtzeitig fertig geworden und ab jetzt geht hier alles seinen entspannten Gang. Und wir können uns ganz entspannt um die Künstler und die Technik bei den Nideggener Festspielen kümmern.” Gut so, Götz Alsmann kann kommen.

Für fast alle Konzerte noch Karten zu haben

Das Konzert mit „Ich und Ich” am Dienstag, 7. September, auf Burg Nideggen ist bereits jetzt ausverkauft.

Für alle anderen Konzerte mit Götz Alsmann, „Element of Crime”, „Stanfour” , Dave Davis, „Der Familie Popolski”, „Bram Stokers Dracula” , „Herbert Knebels Affentheater”, Jürgen Becker, Atze Schröder und Max Mutzke gibt es noch einige wenige Restkarten in den Geschäftsstellen des Zeitungsverlages Aachen, in Düren bei der Firma Hamel, Markt 17.

Insgesamt sind schon jetzt für die Nideggener Festspiele mehr als 10.000 Eintrittskarten verkauft.

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