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2. DN-Talk: Wie entwickeln sich Dürens Schulen?

Von: Ingo Latotzki
Letzte Aktualisierung:
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Auf dem Podium: Burgau-Schulleiter Andreas Grüderich. Foto: inla

Düren. Wie wird sich Düren als Schulstadt entwickeln? Wie wird die Schullandschaft künftig aussehen? Wird es irgendwann eine Gemeinschaftsschule geben? Wird eine weitere Schule geschlossen werden? Wie sind Dürens Schulen ausgestattet, wie Schüler und Lehrer belastet? Mit diesen Themen unter anderem wird sich der 2. „DN”-Talk der „Nachrichten” am Dienstag, 18. Januar, im Dürener Burgau-Gymnasium beschäftigen.

Die neue rot-grüne Landesregierung hat einige Neuerungen auf den Weg gebracht, die teilweise zu bedeutenden Einschnitten im Schulleben führen könnten. Um vor allem genügend weiterführende Schulen auf dem Land anbieten zu können, propagiert Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) die Gemeinschaftsschule, auf der alle Schüler unterrichtet werden könnten. Dieser Schultyp böte auch die Möglichkeit, das Abitur zu machen. In Düren gibt es bislang kein Interesse an diesem Schulversuch. Dagegen hat der Kreuzauer Gemeinderat entschieden, Chancen und Risiken dieses Weges zu prüfen.

Fragen des Publikums

Neu ist überdies, dass es künftig keine bindenden Schulempfehlungen mehr gibt. Bisher entschied ausschließlich ein Gutachten der Grundschule, auf welche weiterführende Schule Kinder gehen. Der Elternwille blieb außen vor.

Nun können Eltern in letzter Instanz bestimmen, welche Schulform für ihr Kind in Frage kommt. Das kann dazu führen, dass Hauptschulen, die ohnehin stark sinkende Anmeldezahlen verzeichnen, noch mehr in ihrem Bestand gefährdet sind. Auch deshalb setzt Rot-Grün in Düsseldorf auf Gemeinschaftsschulen.

Auf dem Podium im Burgau-Gymnasium sitzen kommenden Dienstag neben Bürgermeister Paul Larue der Schulleiter des Burgau-Gymnasiums, Andreas Grüderich, die schulpolitische Sprecherin der SPD, Dagmar Nietan, Marc Buchna, Schülersprecher des Gymnasiums am Wirteltor und Pit Freyschmidt, Vorsitzender der Elternpflegschaft am Stiftischen Gymnasium.

Für einen fruchtbaren Meinungsaustausch sollte also gesorgt sein. Wie beim „DN”-Talk üblich ist es ausdrücklich erwünscht, dass aus dem Publikum heraus Fragen an die Podiumsteilnehmer gestellt werden können.

Wie kann die immer viel beschworene individuelle Förderung der Schüler verbessert werden, wie steht es um Unterrichtsausfall, mit welchen Unterrichtsmaterialien müssen Schüler und Lehrer auskommen? Welche Auswirkungen hatte die Schulzeitverkürzung auf acht Jahre - statt früher neun - bis zum Abitur? Sind Schüler damit zu stark belastet? Weitere Fragen, die kommenden Dienstag zur Sprache kommen werden.

Musikalisch begleitet wird der Abend von einer Bläsergruppe der Musikschule Düren. Beginn ist um 19 Uhr.
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