Düren - 1500 Zuschauer beim Bundesliga-Finale der Lateinformationen in der Arena

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1500 Zuschauer beim Bundesliga-Finale der Lateinformationen in der Arena

Von: ale
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Dana Pohl aus Nideggen ist Ph
Dana Pohl aus Nideggen ist Physiotherapeutin der Tanzformation Aachen/Düsseldorf. Foto: Anneliese Lauscher

Düren. Zum Bundesliga-Finale der Lateinformationen strömten am Samstag die Zuschauer aus allen Richtungen zur Arena Kreis Düren; vor vollem Haus (1500 Besucher) lieferten sich die acht besten Tanzgruppen Deutschlands einen packenden Wettkampf.

Die Gastgeber, die FG Tanzsportzentrum Aachen/TD Düsseldorf Rot-Weiß, waren schon am Vormittag zur Stelle. Sie wollten eine schöne Halle präsentieren, da wurde noch die Deko ergänzt, Blumenarrangements zurecht gestellt, letzte Hand angelegt, damit alles glänzte und einladend aussah. „Wir haben in Aachen nicht eine so perfekt passende Halle”, erklärt Elke Eschweiler, die Präsidentin des TSZ Aachen, „wir kommen sehr gerne hierher, auch das Publikum ist fantastisch.”

Jede der angereisten Gruppen hat ihr eigenes Warm-up-Programm, Dehnungsübungen, sich warmtanzen, fünfzehn Minuten Saalprobe, einmal Musik durchlaufen lassen - da sind sie alle noch sehr gelassen.

Die Physiotherapeutin des TSZ Aachen, Dana Pohl, kommt aus Nideggen. Ihrer Aufmerksamkeit entgeht nichts, während sie ihre Schützlinge beobachtet. Ihre eigene Erfahrung als Tänzerin in der Lateinformation kommt ihr dabei zugute, sie kann sich bestens in die Athleten hineindenken.

Sie behandelt kleine und größere Blessuren, es kann durchaus auch zu Stürzen im Training kommen. „Klar freue ich mich riesig, wenn unsere Gruppe im Wettkampf gut abschneidet; aber für mich ist es ein schöner Erfolg zu sehen, dass die Tänzerinnen und Tänzer, die ich behandelt habe, wieder fit sind. Am Turniertag spüren sie keine Schmerzen. Doch es kommt vor, dass sie mein Team am nächsten Tag brauchen”, berichtet sie.

Halle gut zu erreichen

Eine Tänzerin aus Aachen, fertig geschminkt, voller prickelnder Erwartung, strahlt: „Die Halle ist tatsächlich ausverkauft! Das ist ein Kompliment an unseren Sport. Ich glaube, der Austragungsort ist auch deshalb sehr passend, weil er sozusagen zwischen Düsseldorf und Aachen liegt und für die Fans gut zu erreichen ist.”

Mit den Klängen von „Zarathustra” betritt Elke Eschweiler das Parkett, um die Zuschauer herzlich zu begrüßen; sie bedankt sich beim Team der Arena Kreis Düren für die freundliche Aufnahme und beim fairen Publikum, „das die Anstrengungen und Erfolge jeder Gruppe belohnt”.

Mit dem Einmarsch der Teams ist die Wettkampfstimmung da, jede Gruppe wird mit stürmischem Beifall begrüßt. Dann darf man genießen: fantastische Bilder, herrliche Formationen, durchtrainierte Körper, Paare, die vollkommen aufeinander abgestimmt sind, fantasievolle Interpretationen der rhythmischen Musik.

Es war ein Heimspiel für die Aachen-Düsseldorfer Formation, die Zuschauer jubelten ob dieses fulminanten Auftritts. Die geballte Ladung Energie, die atemberaubende Tanzkunst, das sprühende Temperament, die perfekte Darbietung, mit unglaublicher Leichtigkeit gezeigt - da waren viele Zuschauer überzeugt, dass sie an diesem Abend die Besten sind.

Sie ertanzten sich tatsächlich die deutsche Vizemeisterschaft und die Qualifikation für die EM in Russland. „So müsste man tanzen können”, schwärmten zwei Damen im Zuschauerraum. Sie waren aus Obermaubach gekommen. „Zu diesem tollen Turnier kommen wir jedes Jahr, das lassen wir uns nicht entgehen”, lautete ihr begeistertes Fazit.
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