150 Gästeführer für die Landesgartenschau

Von: kin
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Die Zülpicher Burg ist auf jeden Fall Bestandteil der Stadtrundgänge, die die Gästeführer während der Landesgartenschau anbieten werden. Foto: Stock/Werner Otto

Müddersheim/Düren. Mit vielen tausenden Besuchern rechnet die Stadt Zülpich im kommenden Jahr, wenn in der Römerstadt die Landesgartenschau (Laga) eröffnet wird. 2000 geführte Gruppen, so jedenfalls erste Planung der Laga-Verantwortlichen, wollen dann durch die Stadt geführt werden. Deswegen werden in Zülpich derzeit rund 150 Gästeführer ausgebildet, von denen einige auch aus dem Kreis Düren kommen.

Elmar Klösgen ist in Zülpich geboren und lebt mittlerweile im Vettweißer Ortsteil Müddersheim. „Als ich gehört habe, dass die Laga nach Zülpich kommt, wollte ich da irgendetwas da machen. Ich bin Mitglied im Geschichtsverein Zülpich, da lag es für mich Nahe, mich als Gästeführer ausbilden zu lassen.“ Barbara Zipfel aus Düren arbeitet bereits als Stadtführerin in Düren und Jülich, auch sie hat es gereizt, Leute durch Zülpich zu geleiten. „Wenn ich in Urlaub bin, buche ich immer zuerst eine Stadtführung. Und es ist mir wichtig, den Gästen, die in unsere Region kommen, Dinge weiterzugeben.“

Die Ausbildung für die Gästeführer wurde von der Landesgartenschau, der Volkshochschule und der Stadt Zülpich konzipiert. „Die Führungen“, so Barbara Zipfel, gehen zur Burg. Wir zeigen den Leuten aber auch die Martinskirche und selbstverständlich die römische Stadtmauer. Und natürlich besuchen wir auch das Laga-Gelände.“ Elmar Klösgens ergänzt: „Zülpich ist eine der verkanntesten Städte überhaupt. Die Stadt ist ein seit der Römerzeit immer wieder besiedelter Ort. Und es gibt wirklich für jeden etwas zu entdecken.“

In ihrer Ausbildung haben die Gästeführer aber nicht nur Wissenswertes über Zülpich und seine Geschichte erfahren. Barbara Zipfel: „Wir haben auch eine Art Gästeführer-Knigge gelernt. Also, wie man die Leute begrüßt, wie man überhaupt vor einer Gruppe spricht.“

Wie viele Führungen sie während der Laga-Zeit übernehmen, können die Gästeführer selbst bestimmen. Elmar Klösgen möchte von März bis Oktober 2014 in erster Linie am Wochenende präsent sein. „Ich freue mich vor allen Dingen auf den Kontakt mit den Fremden, die nach Zülpich kommen“, sagt er. Der 54-Jährige will versuchen, bei seinen Führungen nicht nur Bauwerke zu zeigen. „Ich möchte den Besuchern auch Menschen und Originale näher bringen. Immer noch eine Geschichte mehr erzählen.“

Elmar Klösgen und Barbara Zipfel sind beide davon überzeugt, dass die Laga für Zülpich und die gesamte Region eine echte Chance ist. „Es kommt darauf an“, so Klösgen, „dass der Tourismus auch nach der Laga davon längere Zeit profitiert.“

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