Düren - 14. Kulturtage des Lions-Clubs: 30.000 Euro für einen guten Zweck

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14. Kulturtage des Lions-Clubs: 30.000 Euro für einen guten Zweck

Von: Sandra Kinkel
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„Die Kulturtage sind gelungen“. Jürgen Rosskamp (l.) und Thomas Lückenbach. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Stimmungsvoller und passender hätten die 14. Kulturtage des Lions-Clubs „Düren-Marcodurum“ am Wochenende nicht zu Ende gehen können. Bei der Filmnacht am Samstag zeigte Regisseur Wolfgang Dienslage seinen preisgekrönten Kinofilm „Für Elise“, sorgte bei der Finissage der Ausstellung die Jazz-Combo der Dürener Musikschule für ansprechende Unterhaltung.

Der genaue Erlös der Kulturtage, der in diesem Jahr den Feriencamps des städtischen Jugendcamps am Dürener Badesee, dem Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich und der Lebenshilfe zu Gute kommt, stand noch nicht fest. „Sie können aber“, so Lions-Schatzmeister Ingo Miletic, „vorsichtig davon ausgehen, dass der Erlös unserer Kulturtage sich wieder in einem ähnlichen Rahmen wie 2013 bewegen wird, und wir um die 30 000 Euro spenden können.“

Als besonderen Erfolg werteten die Verantwortlichen des Lions-Clubs „Düren-Marcodurum“ den Düren-Talk, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattgefunden und die Lesung mit Stipendiaten des Heinrich-Böll-Hauses abgelöst hat. „Es war einfach an der Zeit“, sagt Jürgen Rosskamp vom Vorstand des Lions-Clubs, „dass wir einmal etwas Neues ausprobiert haben.

Und die Resonanz des Publikums hat uns absolut Recht gegeben.“ Die Talkrunde wird also im kommenden Jahr wiederholt, Wunschkandidaten gibt es auch schon. Rosskamp: „Ein Wunschkandidat ist auf jeden Fall Toni Schumacher. Und da hat es auch schon erste Kontakte gegeben.“

Darüber hinaus, so Rosskamp, gäbe es aber auch noch viele andere „Dürener Köpfe“, die viel zu erzählen hätten. „Lars Vogt fällt mir da spontan ein. Oder Peggy Porschen, die für die Promis in London backt.“

Auch die Filmnacht ist von den Besuchern gut angenommen worden. „Auch da haben wir schon Ideen“, so Rosskamp. „Es wäre toll, wenn wir einmal einen Abend mit dem Dürener Schauspieler Waldemar Kobus machen könnten.“

Genaue Angaben über die Besucherzahlen konnte Rosskamp nicht machen. „Das ist schwierig. Bei der Vernissage waren um die 200 Leute, bei Akkordeonkonzert und Talk insgesamt 130. Beim Familientag waren es bestimmt um die 2500 Leute und zur Party hatten wir 1300 Gäste. Insgesamt kommen wir so schon auf rund 4500 Menschen – ohne Filmnacht und Vernissage. Grundsätzlich sind wir aber mit dem Verlauf unserer Kulturtage sehr zufrieden.“

Heute Abend treffen sich die Mitglieder des Lions-Clubs „Düren-Marcodurum“, dann wird der Nachfolger von Präsident Dr. Michael Maurer gewählt, vielleicht wird aber auch schon über die Club-Aktivitäten des kommenden Jahres gesprochen. Das ist für den Lions-Club „Düren-Marcodurum“ nämlich ein ganz Besonderes. Rosskamp: „Wir feiern unser 40-jähriges Bestehen.“

Natürlich wieder mit Kulturtagen, die im Jahr 2014 am Freitag, 17. März, losgehen werden. Darüber hinaus soll es aber – sozusagen als Geburtstagsfeier – im Herbst eine weitere Charity-Party auf Schloss Burgau geben.

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