13. Peter-und-Paul-Lauf für kranke und behinderte Kinder

Von: oha
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Peter Borsdorff und Paul Larue
Peter Borsdorff und Paul Larue (von links) freuen sich auf den Peter- und Paul-Lauf am 17. Juni in Düren. Foto: Ottmar Hansen

Düren. „Die Zahl 13 soll uns Glück bringen”, freute sich Bürgermeister Paul Larue. Zum 13. Mal schnüren Larue und Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids”, ihre Sportschuhe für den „Peter und Paul Lauf”.

Für Freitag, 17. Juni, sind wieder viele Läuferinnen und Läufer auf die Anlage des Dürener Turnvereins (Dr.-Overhues-Allee) eingeladen, um ihre Runden um den Platz zugunsten kranker und behinderter Kinder zu drehen.

Joggen, laufen, traben

Der Startschuss erfolgt um 17 Uhr. Bis 20 Uhr kann jeder, der sich an der Benefizaktion beteiligen möchte, so viele Runden um den Platz drehen wie er schafft. Er kann laufen, traben, joggen, gehen oder walken, so wie er drauf ist. Ganz gleich, ob langsam oder schnell. Jede Runde wird mit einem Zählgerät festgehalten. Im vergangenen Jahr machten mehr als 1000 junge und alte Sportler mit, sie legten insgesamt 9610 Kilometer zurück. Sponsoren stiften Geld für jede gedrehte Runde. So kam vergangenes Jahr ein Spendenbetrag von 16.000 Euro zusammen, die Peter Borsdorff anschließend an behinderte Kinder verteilte. Wie in den Jahren zuvor haben sich auch in diesem Jahr verschiedene Behinderteneinrichtungen mit ihren Schützlingen zum Peter-und-Paul-Lauf angemeldet. Eine Schulklasse aus Leverkusen macht ihren Schulausflug nach Düren, um hier beim Lauf starten zu können. Zwischendurch kann jeder Teilnehmer pausieren. Für alle gibt es Verpflegungs- und Erfrischungsstationen. Dank treuer Sponsoren sind alle Aktiven, Helfer und Zuschauer außerdem zu einem kostenlosen Umtrunk eingeladen.

Sponsoren gesucht

Weitere Sponsoren sind gerne gesehen. „Wir verkaufen jeden Kilometer”, wirbt Peter Borsdorff um finanzielle Unterstützung. Schließlich hat er sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Nach der letzten Rund will er zumindest zwölf Einrichtungen je einen Scheck über 500 Euro überreichen. Borsdorff: „Derzeit liegen mir 24 Hilfegesuche vor.” Anmeldungen zum Lauf sind nicht erforderlich. Im Rückblick können Paul Larue und Peter Borsdorff bereits auf eine stolze Bilanz verweisen. In den vergangenen zwölf Läufen kamen insgesamt 129.000 Euro für kranke und behinderte Kinder aus der Region zusammen. „Es geht bei uns weniger um sportliche Rekorde als um das Miteinander”, warb Paul Larue noch einmal um starke Beteiligung. „Das ist eben der besondere Charme unseres Laufes.”

Und es wird wohl nicht der letzte Lauf seiner Art gewesen sein. Larue: „Das Thema bleibt aktuell. Es wird immer Menschen geben, die unsere Hilfe benötigen.
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