Kreuzau - 10. Todestag: Federzeichnungen von Willi Mengels

10. Todestag: Federzeichnungen von Willi Mengels

Von: elfa
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Das alte Bürgermeisteramt in den Händen: Bürgermeister Walter Ramm, Neffe des vor zehn Jahren verstorbenen Künstlers Willi Mengels, freut sich ganz besonders über die Ausstellung im Kreuzauer Rathaus. Foto: elfa

Kreuzau. Willi Mengels (1919-1999) fühlte sich stets eng mit seinem Heimatort Kreuzau und der gesamten Rureifel verbunden. Zahlreiche Ölgemälde, Aquarelle, Kohlezeichnungen und hunderte Federzeichnungen zeugen von der großen Heimatliebe des Künstlers. Anlässlich seines 10. Todesjahres stellt Mengels´ Tochter, Doris Adnan-Mengels, dem Kreuzauer Rathaus rund 100 Federzeichnungen aus dem Nachlass ihres Vaters für eine Ausstellung zur Verfügung.

Zu sehen sind akribisch genau gezeichnete Bilder, die Mengels´ Anspruch auf wirklichkeitsgetreue Abbildung nicht zuletzt in ihrer dreidimensionalen Tiefenwirkung gerecht werden. Die Impressionen aus seiner Heimat - Kirchen, Burgen, Amtshäuser, Straßen- und Landschaftsszenen - bestechen insbesondere durch ihren Detailreichtum. Die Zeichnungen von Willi Mengels nehmen den Betrachter mit auf eine Reise in die Vergangenheit und konservieren dabei längst Vergangenes für die Nachwelt. Die Vielfalt der Motive erzählt von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unserer Region.

Der Autodidakt Mengels beschäftigte sich schon während seiner Schulzeit am Stiftischen Gymnasium intensiv mit der Malerei. Anfangs malte er noch viel mit Öl und Aquarell. Aufgrund einer Geruchsunverträglichkeit wendete er sich jedoch endgültig der Federzeichnung zu. Im Laufe der Jahre wurden seine Werke immer detaillierter. Die nahezu fotografisch genaue Strichführung, die man erst beim Nähertreten wahrnimmt, macht Mengels Zeichnungen Die große Schaffenskraft blieb Willi Mengels bis kurz vor seinem Tod am 8. Januar 1999 erhalten.

Erlös für guten Zweck

Hochwertige gerahmte und zertifizierte Reproduktionen der Zeichnungen können während der Ausstellungszeit im Rathaus bestellt werden. Von jeder verkauften Federzeichnung erhält die Kreuzauer Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit” 20 Euro. Während der Ausstellung gelten Sonderpreise. Die Ausstellung „Heimat Rureifel” ist noch bis zum 26. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus Kreuzau zu besichtigen.
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