1. BC Düren sichert sich den Klassenerhalt

Von: Andreas Bongartz
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Mathieu Pohl (rechts) freute sich mit seinen Teamkollegen und den Fans über den frühen Klassenerhalt. Im Hintergrund der Vorsitzende des 1. BC Düren, Rolf Foto: Andreas Bongartz

Düren. Zuerst kam die Pflicht und dann die Kür: Am vorletzten Doppelspieltag in der zweiten Badminton Bundesliga hörte für Rolf Pütz, den ersten Vorsitzenden des 1. BC Düren, die Rechnerei schlagartig auf, sein Team sicherte sich mit vier Punkten den Klassenerhalt. Nach einem klaren 8:0 gegen BV Giffhorn II am Samstag, gewannen die Badminton-Spieler von der Rur am Sonntag in eigener Halle 5:3 gegen den unmittelbaren Verfolger TSV Trittau.

Ein Ergebnis mit dem Rolf Pütz so nicht gerechnet hatte, immerhin trat man geschwächt gegen Trittau an, die BC-Nummer 1 Harry Wright fiel verletzungsbedingt aus. Das Team aus Norddeutschland war demgegenüber in Bestbesetzung nach Düren gereist. „Wir wären eigentlich schon mit einem Unentschieden zufrieden gewesen”, meinte denn auch Pütz.

Es kam dann aber ganz anders: Schon das erste Match des Tages barg eine faustdicke Überraschung, konnten Florian Kirch und Thomas Staczan, doch das erste Herrendoppel für sich entscheiden. In der Hinrunde hatte Düren hier eine klare Niederlage einstecken müssen. „Damit hätte ich nie gerechnet”, so der BC-Vorsitzende Pütz.

Auch die nächsten beiden Begegnungen, das Damendoppel und das zweite Herrendoppel gingen an Düren, so dass sich der BC mit 3:0 in eine gute Ausgangslage manövrierte.

Richtig spannend wurde es dann in den folgenden Spielen: Dürens Lisa Heidenreich trat gegen Janet Köhler an. Die amtierende Deutsche-Vizemeisterin Köhler hat in der laufenden Saison bisher kein Spiel verloren und sollte auch dieses Mal ungeschlagen vom Platz gehen. Die 19-jährige Lisa Heidenreich machte es ihr jedoch alles andere als einfach, gewann den zweiten Satz und sah auch im dritten Satz gut aus.

Parallel dazu spielte Dürens Nummer zwei, Mathieu Pohl, gegen die Nummer eins von Trittau, den Walisen Kieran Merrilees und bezwang diesen in zwei Sätzen. Der junge Waliser hatte Pohl wohl unterschätzt, was ihn schnell den ersten Satz kostete. Danach machte der Trittauer mehr Druck und es wurde eng, aber Pohl ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen.

Der Sieg von Pohl - es war die frühzeitige Entscheidung, denn das anschließende Mixed-Doppel war für die Dürener Sandra Marinello und David Washausen eine klare Sache. Mit 2:0 gewannen sie ihr Spiel.

Damit kann Düren an den nächsten beiden Spieltag, am 27. Februar in Dorsten und am 28. Februar in eigener Halle gegen Wesel, befreit aufspielen. So ganz kann Rolf Pütz das Rechnen da nicht aufgeben: „Wir haben jetzt Luft nach unten, selbst wenn wir verlieren, haben wir noch immer einen Vorsprung auf unsere Verfolger.”

Dorsten sollte aber eigentlich kein Problem sein, meint Pütz. Und wer weiß, wenn man sich von Wesel nicht den Schneid abkaufen lässt, reicht es am Ende vielleicht sogar für den zweiten Tabellenplatz.
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