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1. BC Düren: Damen sollen im „Freundschaftsspiel“ Punkte liefern

Von: Hannes Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Das Doppel Jürgen Koch/Koen Ridder könnte zum Zünglein an der Waage in der Partie gegen den TSV Trittau werden. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Vor ein paar Tagen noch hätte für den TSV Trittau die Partie gegen den 1. BC Düren in der Badminton-Bundesliga „schicksalhaft“ sein können. Bei einer Niederlage wären die Norddeutschen unfreiwillig auf das Abstiegskarussell wieder aufgesprungen. Doch nach den jüngsten Entwicklungen wird das Meisterschaftsspiel eher zum Freundschaftsspiel.

Die Abstiegsfrage in der Bundesliga ist geklärt. Nur den bisher sieglosen SV Fun Ball Dortelweil erwischt es. Alle anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften können aufatmen.

Der Grund: Die Zweitvertretung des TV Refrath sicherte sich die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord, darf aber nicht aufsteigen, weil die Erste in der ersten Liga spielt. Nord-Vizemeister BV Wesel Rot-Weiss könnte den Sprung ins Oberhaus wagen, lehnte aber ab. Damit sind Trittau, Refrath mit seiner ersten Mannschaft und Rosenheim „gerettet“.

Auf die leichte Schulter möchte der BC, wie der Vorsitzende Rolf Pütz formulierte, die Begegnung am Sonntag in Trittau aber nicht nehmen. Eine „stabile“ Mannschaft“, allerdings nicht in Top-Besetzung werde am Start sein. Verzichten muss der BC auf Beiwen Zhang, die nach Meisterschaftsspielen und einigen europäischen Top-Turnieren in ihre Wahlheimat Las Vegas zurückgekehrt ist.

Etwas ratlos blicken die BC-Verantwortlichen aber auf Rajiv Ouseph, der sich vergewisserte ob das Team gerettet sei, und da kein Abstiegsgespenst umgeht, auf die Reise verzichtet. So wird Carl Baxter an Eins spielen und Jürgen Koch oder Koen Ridder das zweite Einzel bestreiten und zusammen das Doppel.

Einer von Beiden wird an der Seite von Ilse Vaessen im Mixed aufschlagen, die wiederum mit Soraya de Visch Eijbergen das Damendoppel bestreiten wird. Die junge Holländerin, die erst kürzlich bei den French Open einen starken Eindruck hinterließ, ist auch Favoritin im Einzel.

Die Kurve bekommen

Die Damenspiele sieht Rolf Pütz als „Punktelieferant“ an. Ob es, wie im Hinspiel zu einem Remis reicht, hängt davon ab, wie sich die Herren präsentieren. Das Doppel Koch/Ridder scheint zum Ende der Saison die Kurve zu kriegen und könnte einen Punkt holen, vielleicht fällt aber auch in den Einzeln ein Krumen ab.

Da beiden Teams befreit aufspielen können, wünschen sich alle intensive und spannende Spiele.

In seinem letzten Saison-Meisterspiel erwartet der BCD am Dienstag, 8. April, ab 19 Uhr den 1. BC Beuel.

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