Aachen. Der junge Mann hatte wohl schon etwas getrunken, als er sich entschloss, einfach mal die Hintertür einzutreten. Elke Heindorf hatte da gerade Spätschicht, sie stand also auf, ging durch den Bus auf den Mann zu und rief: «Du spinnst doch!».
Aachen. In welches Viertel sie der Dienst in der kommenden Nacht verschlagen wird, das wissen Guido Aschhoff und Janina Vaßen noch nicht. Denn erstens ist die Route, die die beiden Streifenpolizisten während der gerade begonnenen Nachtschicht zurücklegen, nicht vorgeschrieben. Und zweitens kann der nächste Einsatz zu jeder Zeit an jedem Ort stattfinden.
Aachen. Es ist ein regnerischer Abend, der Asphalt glänzt im Schein der Straßenlaternen und Autoscheinwerfer. Ein unangenehm kalter Wind rüttelt an Reklametafeln und Straßenschildern. Es ist klassisches Erkältungswetter und im Notdienst bekommt das Dr. Wilhelm Thevis zu spüren.
Aachen. Konzentriert und in einer eng umschlungenen Haltung gleiten fünf Paare über den glatten Linoleumboden. Man hört das Schleifen der Sohlen, hier und da unterbrochen vom Geräusch der Absatzschuhe. Aus den Boxen eines tragbaren CD-Spielers klingt in dezenter Lautstärke eine bekannte Tanzmusik: die eines Tango Argentino.
Aachen. Da grinst frech der altgediente Ehemann: «Ich ziehe mich nur schnell um», sagt Christine Fraisl und entschwindet. Aber nicht etwa für die Dauer eines Fußballspiels, sondern wirklich nur für einen kurzen Augenblick.
Aachen. Das fängt ja gut an! Die Straßen im Frankenberger Viertel sind verstopft. Die Parkplätze erst recht. Kurz vor 18 Uhr - der Stressfaktor ist hoch. Noch wenige Minuten, und der Termin beim Physiotherapeuten beginnt. Die Uhr tickt.
Aachen. Das tut richtig weh! 80 Euro für den Abschlepper, 50 Euro bekommt die Stadt als drastische Verwaltungsgebühr, dazu ein Verwarnungsgeld mit der Summe X. Da sind schnell 160 Euro weg, das Taxi zum Abschleppdienst Peters am Grünen Weg nicht mitgerechnet.
Aachen. Es gibt Stunden und Orte, da kommt alles zusammen. Ab 16 Uhr ist so eine Zeit. Von den Notaufnahmen der vier großen Aachener Krankenhäuser hat dann nur noch eine Dienst.
Aachen. Bei Falschparkern auf einem Behindertenparkplatz hört für Petra Vollwille der Spaß auf. «Das kann ich gar nicht leiden», sagt die 54-Jährige. Vollwille arbeitet als Politesse in der Aachener Innenstadt.
Aachen. Die Besucherin ist sehr pünktlich. Katja Huth klingelt um fünf vor zwei. Um 14 Uhr soll sie ein Taufgespräch mit Pfarrer Markus Frohn führen. Denn ihre beiden Kinder Eilen und Cem Tim wollen getauft werden.