Zwei Sportlehrerinnen setzen Pius-Gymnasium in Bewegung

Von: Martina Stöhr
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Sie setzen eine ganze Schule in Bewegung: Dank der Initiative der Sportlehrerinnen Anja Opgenoorth (links) und Alina Scheiff gibt es jetzt am Pius-Gymnasium aktiven Pausensport und 16 neue Sporthelferinnen und Sporthelfer unter den Schülern. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Schüler in der Pause in Bewegung bringen: Das war die Absicht von Alina Scheiff, Sportlehrerin am Pius-Gymnasium an der Eupener Straße. Sie sorgte dafür, dass sich 16 Schüler zu Sporthelfern ausbilden ließen. Sie betreuen jetzt unter anderem den Pausensport, bei denen sich die Schüler der Jahrgangstufen 5 bis 7 ordentlich austoben können.

Daneben hält das Pius-Gymnasium aber noch jede Menge andere sportliche Angebote auf dem Pausenhof bereit. Die Schüler aller Jahrgangsstufen können sich Materialien aus dem sogenannten „Bauwagen“ ausleihen. Besonders beliebt sind laut Schulleiter Josef Els Bälle – seien es Tischtennisbälle, Basketbälle oder Fußbälle. Daneben gibt es Badmintonschläger, Stelzen und vieles mehr.

Möglich wurde das neue Angebot nicht zuletzt auch durch die Kooperation mit der AOK. Die förderte die Ausbildung der Sporthelfer in der Sportschule Hennef mit 3000 Euro. Das Interesse war laut Alina Scheiff so groß, dass bei weitem nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden konnten.

In Zukunft sollen die Sporthelfer zum einen den Pausensport leiten, zum anderen aber auch Arbeitsgemeinschaften (AG) besonders beliebter Sportarten anbieten. Außerdem sollen sie in die Organisation von Sportfesten eingebunden werden und die Schulmannschaften zu Stadtmeisterschaften begleiten und ihnen Trainingsmöglichkeiten bieten.

„Gesunde Schule ist aber nicht nur das“, meint Schulleiter Josef Els. Auch gesunde Ernährung sei ein großes Thema am Pius. Außerdem denke man daran, Rückengymnastik und autogenes Training als Elemente in den Unterricht einzubauen. Und er verweist auf den Sanitätsdienst der Schule, der hervorragend funktioniere.

Die Schüler jedenfalls nehmen das neue Sportangebot außerhalb des Unterrichts rege in Anspruch. Draußen auf dem Hof rennen sie im Rundlauf um die Tischtennisplatten und in der Halle spielen sie Spiele wie Völkerball oder Brennball. Bei schlechtem Wetter ist das Interesse so groß, dass nicht alle Kinder bei den Spielen in der Halle unterkommen. Dann werden sie in zwei Gruppen geteilt: Die eine spielt, die andere sitzt auf den Bänken und feuert an.

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