Zwei jecke Spenden für den Aachener Rathausverein

Von: Birgit Küchen
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Gruppenbild mit Oberbürgermeister II: Die Oecher Penn spendet jeweils 777 Euro an den Rathaus- und den Dombauverein. Foto: Ralf Roeger
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Gruppenbild mit Oberbürgermeister I: Die Oecher Troubadoure lassen dem Rathausverein die jecke Summe von 2222,22 Euro zukommen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Über gleich zwei großzügige Spenden hat sich nun der Aachener Rathausverein freuen können. Die Gesangstruppe Oecher Troubadoure und die Stadtgarde Oecher Penn spendeten insgesamt 2999,22 Euro für die Erhaltung des Aachener Rathauses.

Zudem erhielt der Dombauverein noch einmal 777 Euro. In der Vorweihnachtszeit blicken die Aachener Vereine bekanntlich gerne auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Das tat nun auch die karnevalistische Gesangstruppe Oecher Troubadoure, die erst 2012 aus einer Initiative von ehemaligen Mitgliedern der Oecher Stadtmusikanten gegründet wurde.

Ende der vergangenen Session brachten die Karnevalisten ihre erste CD mit Öcher Karnevalsliedern zum Schunkeln und Mitsingen heraus. Die Erlöse der Auftritte der vergangenen Session und künftig auch aus dem Verkauf der CDs sollen dem Rathausverein zugute kommen.

So konnten die Troubadoure am Montagnachmittag Oberbürgermeister Marcel Philipp im Weißen Saal des Rathauses einen Scheck in Höhe von 2222,22 Euro überreichen. „Es ist uns wichtig, dass das Aachener Rathaus für die Nachwelt erhalten bleibt, und so sehen wir die Spende als Verpflichtung gegenüber unseren Kindern an“, betonte Helmut Cremers.

Der illustren Reihe der Spender schloss sich nur eine halbe Stunde später auch die Oecher Penn an. Seit mehr als zehn Jahren überreicht die Stadtgarde ihre Einnahmen der Karnevalstage im Pennzelt an die „Nachbarn“ Dom und Rathaus. „Es ist nach zehn Jahren Brauchtum geworden, die Einnahmen der Karnevalstage aus dem Pennzelt unseren ,Nachbarn‘ zu überreichen. Die Leute feiern gerne und lassen das nötige Kleingeld da, welches wir gerne weitergeben“, betonte Kommandant Jürgen Brammertz bei der Spendenübergabe.

Arbeiten im Sechzehneck

So durften jeweils für den Rathausverein Oberbürgermeister Marcel Philipp und für den Dombauverein der ehemalige Dompropst Monsignore Helmut Poqué zusammen mit seinem Nachfolger in spe, Generalvikar Manfred von Holtum, Schecks über 777 Euro entgegennehmen.

„Es stehen demnächst Arbeiten im Sechszehneck an. Für dieses Pilotprojekt benötigen wir in den nächsten zwei Jahren Gelder in Millionenhöhe“, erklärte Monsignore Helmut Poqué. Und auch nach dem erfolgreichen Karlsjahr finden sich einige interne Projekte am Rathaus, für die das Geld eingesetzt wird, beispielsweise die Restaurierung der Vitrine mit den Reichsinsignien.

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