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Zum Praktikum nach China

Von: Christiane Husmann
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Ralph Föhr (rechts), Chef des Unternehmens Europe China Solutions, begleitete die jungen Leute bei ihrem Praktikum in Ningbo. Schulleiter Jochen Geradts (2. von links) und Lehrerin Marita Becker freuen sich über die Zusammenarbeit. Foto: Leah Hautermans

Aachen. Zum Praktikum reisten Christine, David, Svea, Sabrina und Niklas nach China: Fünf junge Leute des Rhein-Maas-Gymnasiums haben ihr Berufspraktikum in Aachens chinesischer Partnerstadt Ningbo absolviert. Nun sind sie wieder da und haben jede Menge zu erzählen.

„Land und Leute haben mich sehr beeindruckt”, schildert David Lueg (17). „Vieles geht dort viel schneller, zum Beispiel der Straßenverkehr. Als wir wieder in Aachen ankamen, war es, als würde die Zeit stehen bleiben.”

Er und seine vier Mitschüler haben in ihrem dreiwöchigen Berufspraktikum in einem der chinesischen Unternehmenssitze der Aachener Firma Europe China Solutions (ECS) mehr über die fernöstliche Kultur und über geschäftliche Zusammenarbeit deutscher und chinesischer Firmen gelernt.

ECS-Chef Ralph Föhr begleitete die Schüler bei ihrer Entdeckungsreise. Bei mehreren Firmenbesuchen erfuhren sie, nach welchen Kriterien deutsche Unternehmen chinesische Produkte für den deutschen Markt kaufen.

Föhr hatte Schulleiter Jochen Geradts und das Kollegium auf die Idee eines China-Praktikums gebracht, nachdem viele Rhein-Maas-Schüler schon im Aachener Firmensitz Praktika absolviert hatten.

Föhr und die Elftklässler unternahmen auch Ausflüge in die 5,3-Millionen-Stadt Ningbo. „Der Stadtkern ist sehr westlich, man kann ihn auf den ersten Blick nicht von einer europäischen Großstadt unterscheiden”, sagt die 17-jährige Christine Heinzel. Außerhalb des Stadtkerns jedoch fanden die Schüler viele ursprüngliche Straßen und Gassen. Ganz nebenbei wurden sie selbst zur Attraktion. Viele Chinesen winkten ihnen zu und schossen Fotos von ihnen.

Auf dem Programm stand auch der Besuch der deutschen Schule in Shanghai. „Die deutschen Schüler sprechen alle sehr gut Chinesisch”, berichtet Sabrina Meuth (18). Sie hat sich vorgenommen, selbst Chinesisch zu lernen. Ihre Mitschülerin Svea Sternberg kann sich sogar vorstellen, später in China zu arbeiten.

In der letzten Woche bekamen die Schüler Besuch von ihrer Lehrerin Marita Becker, die das Praktikum gemeinsam mit Ralph Föhr koordiniert hatte. Becker, Schulleiter Jochen Geradts und Föhr freuen sich über die Zusammenarbeit. „Für uns steigert es die Attraktivität und die Qualität unserer Schule”, betont Geradts. Im nächsten Jahr sollen wieder fünf Schüler nach Ningbo reisen.
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