Zum Auftakt geht es um die sieben „Problemschulen”

Von: Margot Gasper
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Aachen. Was wird aus den Grundschulen in Aachen? Mit dieser Frage befasst sich am Mittwoch, 28. April, der „Runde Tisch zur Zukunft der Grundschulstandorte”, der dann zum ersten Mal tagt. Der Schulausschuss hatte im Dezember einstimmig beschlossen, einen solchen Arbeitskreis einzurichten.

Beisammensitzen werden Vertreter aus Politik und Verwaltung, Vertreter der Schulen, der Eltern und der Schulaufsicht.

Das Thema brennt auf den Nägeln. Denn die Entwicklung der Schülerzahlen an einigen Schulen gibt durchaus Grund zur Besorgnis. Der demographische Wandel lässt die Anmeldezahlen sinken, die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen hat zudem das Schulwahlverhalten der Eltern verändert. Die Folge: schwankende Schülerzahlen und massive Verunsicherung der Eltern darüber, ob die Schule ihrer Wahl in den nächsten Jahren zuverlässig Bestand hat.

Sieben „gefährdete Grundschulen” nennt die Verwaltung. Ungewiss ist die Zukunft am katholischen Bekenntniszweig Barbarastraße der Gemeinschaftsgrundschule Brühlstraße (Eilendorf), an den katholischen Grundschulen Beeckstraße, Bildchen und Horbach, an der Gemeinschaftsgrundschule Kronenberg, der Montessori-Grundschule Eilendorf sowie am katholischen Bekenntniszweig der Montessori-Grundschule Reumontstraße. Mit diesen Schulen wird sich der Runde Tisch intensiv befassen. Die Schulleitungen der „gefährdeten Grundschulen” sind zu dem Gespräch eingeladen.

Umfeld wird einbezogen

Die Runde Tisch soll die Weichen stellen für die Entwicklung der Grundschulen ab dem übernächsten Schuljahr, also ab dem Sommer 2011. Viele Aspekte sollen in der Diskussion berücksichtigt werden. Da geht es zum Beispiel um Schülerzahlen, Anmeldezahlen, Bevölkerungsentwicklung im Einzugsbereich, um Raumsituation und Gebäudezustand. Auch die Offene Ganztagsschule soll in die Überlegungen einbezogen werden. Betrachten wird die Runde auch, welche Rahmenbedingungen das Umfeld bietet: Wie ist es bestellt um soziale Situation, Wohnsituation, Stadtentwicklung und Nachbarschulen?
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