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„Zug der Erinnerung” macht wieder Halt in Aachen

Von: mg
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Werben für den „Zug der Erinnerung”: von links Udo Breuer (Referent für kirchliche Jugendarbeit), Holger Brantin (Katholikenrat Aachen-Stadt), Nicole Ehlers (Volkshochschule), Karin Bernhard (DGB), Karl-Heinz Otten (Aachener Friedenspreis) und Gerd Mertens (Referent im Büro der Foto: Harald Krömer

Aachen. Planmäßiger Halt: Aachen Hauptbahnhof. Der „Zug der Erinnerung” kommt zum zweiten Mal in die Stadt. Von Sonntag, 3. April, bis Mittwoch, 6. April, ist die rollende Ausstellung über die Deportation von Kindern aus Deutschland und Europa am Hauptbahnhof, Gleis 1, zu sehen.

Interessierte Schulklassen und Gruppen sollten sich allerdings zügig um eine Reservierung kümmern. Etliche Termine sind bereits vergeben.

Auch von Aachen aus wurden Kinder in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis deportiert. Zum Beispiel Regina Zinader: Vom „Judenlager” am Grünen Weg wurde das Mädchen nach Osten deportiert. Dort verliert sich seine Spur. Der „Zug der Erinnerung” zeigt beispielhaft das Schicksal von Kindern wie Regina Zinader.

Vor drei Jahren stand der „Zug der Erinnerung” schon einmal zwei Tage lang in Aachen. Das Interesse war damals derart groß, dass viele Besucher stundenlang am Bahnhof anstanden. Diesmal macht die rollende Ausstellung an 30 Bahnhöfen des Bistums Aachen Station, vier Tage lang ist sie in Aachen zu sehen. „Und wir hoffen, dass diesmal alle Interessenten den Zug besuchen können”, sagt Gerd Mertens, Referent im Büro der Regionaldekane.

Ein breites Bündnis unterstützt in Aachen den „Zug der Erinnerung”. Die Stadt Aachen ist dabei, verschiedene kirchliche Gruppierungen, die Volkshochschule, der Aachener Friedenspreis, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Jüdische Gemeinde, die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen, um nur einige zu nennen. Stadt und Bistum teilen sich die Kosten von rund 20000 Euro für vier Tage.

Den Auftakt zur Ausstellung gestalten am Sonntag, 3. Oktober, 10.30 Uhr, Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, Regionaldekan Josef Voß und Rabbiner Max Mordechai Bohrer gemeinsam.

Schulklassen und Gruppen müssen sich für den „Zug der „Erinnerung” im Internet anmelden. Das Anmeldeformular gibt es unter http://www.zug-der-erinnerung-im-bistum-aachen.de

Zu folgenden Terminen stehen Zeitfenster zur Verfügung: Sonntag, 3. April, 11 bis 20 Uhr, Montag bis Mittwoch, 4. bis 6. April, jeweils 8 bis 20 Uhr. Trotz Anmeldung muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Gruppen erhalten eine kurze Einführung und eine 20-minütige Führung durch den Zug.

Einzelpersonen und Familien können die Ausstellung ohne Anmeldung besuchen: am Sonntag, 3. April, von 11 bis 20 Uhr, montags bis mittwochs von 17 bis 20 Uhr.
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