Zeichen des Friedens: Marsch der Gemeinschaft Sant‘ Egidio

Von: Hanny Hellrung
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Zug durch die Krämerstraße: Rund 60 Menschen setzen an Neujahr mit dem Friedensmarsch der Gemeinschaft Sant‘ Egidio ein Zeichen für den Frieden. Vorweg geht Bischof Heinrich Mussinghoff. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Peace, vrede, paix, pace“: Beim Friedensmarsch der Gemeinschaft Sant’ Egidio war das Motto auf den Schildern gleich in mehreren Sprachen zu lesen. Um 15.30 Uhr startete der Marsch der etwa 60 Teilnehmer vom Ponttor zum Münsterplatz. Bischof Heinrich Mussinghoff hielt in der Kirche St. Follian eine Abschlussrede. Die Veranstaltung endete mit dem Verlesen des diesjährigen Friedensappells, der von den Teilnehmern unterzeichnet wurde.

„Wir wollen das neue Jahr im Zeichen des Friedens beginnen“, berichtet Kerstin Birke. Der 1. Januar – seit 1968 Weltfriedenstag der katholischen Kirche – sei ein Tag der Hoffnung auf Frieden in Konfliktregionen und auf eine bessere Welt. „Wir“, so Bischoff Heinrich Mussinghoff „wollen diese Hoffnung nach außen zeigen und in die Welt hinaustragen“.

Dem Aufruf zum Weltfriedenstag von Papst Benedikt XVI. folgten Menschen in 65 Ländern und 650 Städten und organisierten Friedensmärsche und ökumenische Gebete: „Unsere weltweite Bewegung ist nach den Anschlägen vom 11. September in New York entstanden. Wir glauben, dass man durch Begegnungen und interreligiösem Dialog zu einer friedlicheren Welt beitragen kann“, erklärt Kerstin Birke.

Der Friedensmarsch sei neben den internationalen Friedenstreffen, die jedes Jahr in einer europäischen Stadt abgehalten werden, der Höhepunkt des Jahres für die Gemeinschaft Sant’ Egidio. „Solche Veranstaltungen sind wichtig, aber noch wichtiger sind die zahlreichen Treffen und Begegnungen, die das ganze Jahr über in der Ökumene und zwischen den Religionen stattfinden“, so Kerstin Birke.

Ein Beispiel für solche Begegnungen sei die Schule des Friedens. Diese Initiative der Gemeinschaft Sant‘ Egidio bietet Hausaufgabenhilfe für Schülerinnen und Schüler in der Region Aachen. Außerdem würden Besuche in Altenheime organisiert.

Kerstin Birke erklärt, was den Kindern und Jugendlichen in der Schule des Friedens beigebracht wird: „Keiner ist zu jung oder arm, um einem anderem, dem es schlechter geht, helfen zu können“. Informationen über alle Aktivitäten der Gemeinschaft Sant‘ Egidio sind im Internet unter www.geistliche-gemeinschaften.kibac.de zu finden.

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