„Zauberclown Juppino” auf Tour

Von: mik
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Josef Steinbusch alias „Zauberclown Juppino” (links) geht wieder mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen auf Tour. Foto: Michael Klarmann

Aachen. Drei Tage auf Autobahnen und der Fähre liegen vor ihm, dann kann der Aachener Kinderzirkus Pinocchio wieder seinem Motto gerecht werden: „Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen!”

Josef Steinbusch alias „Zauberclown Juppino” und als solcher Träger des Aachener Friedenspreises, ist wieder auf Tournee. Am Samstagmorgen startete der Mitmach-Zirkus vom Blücherplatz aus in Richtung Sankt Petersburg.

„Ich freue mich riesig,” sagte Steinbusch bei der Abfahrt, obschon vor ihm ein Mammutprogramm liegt. Vom 4. Juli bis zum 29. Juli verweilt „Pinocchio” in Sankt Petersburg. Dann kann der ehemalige Bewährungshelfer gut eine Woche in seiner Heimatstadt Alsdorf durchatmen, bevor es am 8. August für rund sechs Wochen nach Bosnien, Ungarn und Rumänien weitergeht. Dabei wird er mit behinderten, Straßen- und Kriegskindern erlebnispädagogisch arbeiten.

Zuerst aber Sankt Petersburg. Dort wird Steinbusch in einem Waisenhaus der Sir Peter Ustinov Stiftung mit aidskranken Kindern und Waisen einfache Zirkusnummern einproben. Die Vorstellungen der Nummern finden dann in Einrichtungen und Krankenhäusern für herz- und krebskranke Kinder statt. „Die riefen schon vorher immer an und fragten: Wann kommt ihr?” lobt Steinbusch seine treuen Fans.

Begleitet wird der Mann mit der Baskenmütze wieder von ehrenamtlichen Helfern. Helen Rombach, Tochter eines ehemaligen Kollegen von Steinbusch, ist mit ihren erst 17 Jahren die jüngste im Quartett. Zudem sind Helma Rombach-Geier, Leiterin einer Kindertagesstätte in Bünde, und die Aachener Fotografin Katja Mummert dabei.

Der nunmehr dritte Besuch des Aachener Kinderzirkus Pinocchio in Petersburg geht auf ein Treffen zwischen Steinbusch und den 2004 vom Aachener Friedenspreis geehrten Petersburger Soldatenmütter zurück. Steinbusch selbst wurde der Friedenspreis 2007 verliehen. Finanziert und gefördert wird der Kinderzirkus durch Spenden und der Sir Peter Ustinov Stiftung.
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