Aachen - Zahlreichen Radfahrern geht ein Licht auf

Zahlreichen Radfahrern geht ein Licht auf

Von: Viviana Scafidi
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Ist die Lampe in Ordnung, freut sich der Radfahrer: Zahlreiche Radler lassen am Lichtaktionstag am Elisenbrunnen die Beleuchtung ihres Gefährts instand setzen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Am Samstag ging zahlreichen Radfahrern am Elisenbrunnen ein Licht auf. „FahrRad in Aachen, aber Helle!“ hieß die Aktion, bei der sich alles rund um die Sicherheit auf dem Rad auch im Dunkeln drehte.

Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“, weiß: „Knapp 40 Prozent der Radfahrer sind bei Dunkelheit mit mangelhafter oder ohne Beleuchtung unterwegs.“ Doch wer auf dem Rad als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden möchte, braucht ein funktionierendes Licht. Außerdem ist eine ordnungsgemäße Beleuchtung Pflicht, wer sich nicht daran hält kann mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.

Um ihre Räder also für die dunklere Jahreszeit voll funktionsfähig zu machen, konnten Fahrradfahrer diese am Lichtaktionstag zum Elisenbrunnen bringen, wo sie kostenlos von Mitarbeitern mehrerer Fahrradfachgeschäfte auf den neuesten (Licht-)Stand gebracht wurde. Lediglich das Material mussten die Kunden selbst bezahlen – die Einnahmen dafür gingen dann an die Hilfseinrichtung Wabe.

Dieses Angebot wurde von vielen Radlern dankend angenommen. Und so standen bereits die ersten Fahrer mit ihrem Gefährt pünktlich zum Start des Aktionstages um 11 Uhr am Elisenbrunnen. „Erfahrungsgemäß kommen bis zu 100 Leute an so einem Tag. Da kann man schon mal bis zu einer Stunde warten, bis man dran kommt“, erklärt Küpper. Die Radfahrer hatten immerhin bis 15 Uhr Zeit.

Helle Kleidung

Auch die Polizei nutzte den Tag und beteiligte sich mit umfangreichen Informationen zum Thema ordnungsgemäße Beleuchtung im Straßenverkehr. Denn nicht nur das Rad sollte gut beleuchtet sein. Auch der Radfahrer sollte durch Reflektoren und helle Kleidung auf sich aufmerksam machen.

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