Wurde „Sunny” vergiftet?

Von: mg
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Aachen. Diesen Schrecken wird Kristina Neuenfeldt wohl nie vergessen: Mittags beim Gassigehen war Münsterländer „Sunny” noch quietschfidel, abends war die Hündin schwerkrank.

Kristina Neuenfeldt ist überzeugt: „Sunny wurde vergiftet.” Allen Tierfreunden, die auf der Hörn unterwegs sind, rät sie zu äußerster Vorsicht.

Letzte Woche Dienstag war Kristina Neuenfeldt mit „Sunny” auf der „kleinen Hollandwiese” hinter der Kirchrather Straße unterwegs. Abends wurde „Sunny” plötzlich krank, die Symptome wiesen auf eine schwere Vergiftung hin.

„Der Tierarzt hat sie gerade noch retten können”, berichtet die besorgte Hundebesitzerin. Tagelang sei es „Sunny” sehr schlecht gegangen, „und es war eine totale Quälerei für den Hund”. Auf der Wiese, so erinnerte sich die 32-Jährige später, lagen Kauknochen, wie man sie auch im Zoofachhandel bekommt. Darauf habe „Sunny” wohl herumgekaut. Kristina Neuenfeldt vermutet, dass diese Knochen mit Gift präpariert waren. Noch weitere Hunde auf der Hörn sollen erkrankt sein.

Kristina Neuenfeldt hat auch das Bezirksamt Laurensberg alarmiert. Mitarbeiter des Cityservice, so hieß es dort, werden den Hinweisen auf einen Hundevergifter nachgehen.

Bei der Polizei sind bisher keine Anzeigen eingegangen. Es handele sich bei einem solchen Delikt aber um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, so Polizeisprecher Paul Kemen.
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