Eilendorf - Wohnheim Hansmannstraße wird wohl erst im Mai fertig

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Wohnheim Hansmannstraße wird wohl erst im Mai fertig

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Die Fertigstellung des Übergangswohnheims in der Hansmannstraße ist erneut verschoben worden. Nun sollen die ersten Flüchtlinge erst im Mai einziehen können. Foto: Michael Jaspers

Eilendorf. Eigentlich hätten die Wohnungen im Übergangswohnheim an der Hansmannstraße schon längst fertig sein sollen, doch nach jetzigem Stand wird es wohl Mai werden, ehe dort die ersten Flüchtlingsfamilien einziehen können.

Das hatte noch vor wenigen Wochen ganz anders ausgesehen, denn bei einer Weihnachtsfensteraktion hatte man dem Eilendorfer Bündnis für Integration die Bezugsfertigkeit für den Februar angekündigt.

Auch bei der städtischen Fachverwaltung ist man über die neuerliche Verzögerung – als erster Fertigstellungstermin war der September 2013 genannt worden – nicht glücklich, denn der neue Wohnraum wird dringend benötigt, um Fehl- oder Überbelegungen in anderen Wohnheimen abzubauen und auf die kostspielige Unterbringung in Hotelzimmern oder angemieteten Wohnungen verzichten zu können.

Zustande gekommen ist die Terminverschiebung, weil es Schwierigkeiten bei der Vergabe der Arbeitsaufträge gab und sich herausstellte, dass der Umfang der Sanierungsarbeiten größer war, als erwartet.

Gleichwohl konnte die Verwaltung den Bezirksvertretern in Eilendorf aber auch Positives vermelden. So sind mittlerweile sechs Flüchtlingsfamilien in den frei vermieteten Wohnungen über dem Eiscafé an der Hansmann­straße untergekommen. Unmittelbar neben dem Eiscafé haben eine Sozialarbeiterin und der Hausmeister bereits ihre Arbeit in dem Betreuungsbüro für diese Familien und die künftigen Bewohner des Übergangswohnheims aufgenommen. Darüber hinaus hat man sich entschlossen, die einzelnen Wohnungen unmittelbar nach ihrer Fertigstellung beziehen zu lassen und nicht zu warten, bis alle 13 Einheiten bezugsfertig sind.

Beate Jahn vom Eilendorfer Bündnis für Integration zeigte sich wenig erfreut darüber, dass wieder ein angekündigter Termin verschoben wurde. Das habe nämlich es auch Auswirkungen auf das Bündnis. Von den 500 Unterzeichnern hätten sich rund 100 bereit erklärt, aktiv zu helfen. Nun gelte es, dafür zu sorgen, dass sie bei der Stange blieben. Das sei aber schwierig, wenn man die Menschen, die unbedingt helfen wollten, immer wieder vertrösten müsse. Man versuche die Zeit zu überbrücken, in dem man sich bei den regelmäßigen Treffen mit der Situation der Flüchtlinge auseinandersetze.

Die ursprüngliche Idee, ein großes Begrüßungsfest zu feiern, hat man zwischenzeitlich fallen lassen, weil man die Gefahr sieht, damit die Flüchtlingsfamilien in der Situation des Ankommens zu überfordern. Stattdessen will man im Herbst wie im Vorjahr ein großes Picknick in der Grünanlage an der Kreuzung Hansmannstraße/Severinstraße veranstalten, an dem alle ganz zwanglos teilnehmen können.

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