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WM 2010: Jauch und Klopp werden in Aachen erwartet

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
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Haben am 24. Juni wahrscheinlich einen Termin in Aachen: Jürgen Klopp (links) soll für RTL das Spiel Kamerun-Niederlande vom Markt aus kommentieren. Foto: imago/T-F-Foto

Aachen. Einen Monat lang soll der Markt zur Tribüne werden: Die Stadt Aachen plant, während der Weltmeisterschaft in Südafrika gleich vor dem Rathaus eine Riesenleinwand zu installieren, um die Spiele im Rahmen eines „Public Viewing” zu übertragen.

Garniert wird das öffentliche Gucken von einem Rahmenprogramm, das sich auf einer eigens installierten Bühne und möglicherweise in diversen Zeltbauten abspielen soll. Nach Stand der Dinge werden Günter Jauch und der Dortmunder Trainer Jürgen Klopp prominenteste Gäste der Aachener WM-Feierlichkeiten sein - sie sollen für RTL vom Markt aus das Spiel Kamerun gegen Niederlande kommentieren.

Der Kölner Sender hat sich die Übertragungsrechte für neun Begegnungen gesichert, darunter jene am 24. Juni um 20.30 Uhr, die Deutschlands westliche Nachbarn und die Kicker aus Afrika zusammenführt. Jauch und Klopp, der bei der Europameisterschaft noch fürs ZDF unterwegs war, bilden im Sommer ein neues Team und haben große Chancen, in Aachen aufzutreten. Erste Gespräche zwischen der Stadt und RTL haben stattgefunden.

RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer bestätigte am Montag, dass die beiden Moderatoren mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Aachen zum Einsatz kommen werden: „Hundertprozentig ist es noch nicht”, aber er gehe davon aus, dass es klappen werde (Anfang März findet die offizielle Vorstellung der RTL-WM-Planungen statt).

Für Bolhöfer gehört die Paarung Kamerun-Niederlande unbedingt zu den Knallern des Turniers. Stadtpressesprecher Hans Poth betonte am Montag, man habe bereits ziemlich genaue Vorstellungen von Präsentation und Ablauf des Public Viewing. Voraussetzung fürs ganze Projekt sei allerdings, dass die umliegende Gastronomie, aber auch die Anwohner mit im Boot seien - gegen deren erklärten Willen werde man schwerlich aktiv werden können. Die WM dauert vom 11. Juni bis 11. Juli, an manchen Tagen sind drei Spiele hintereinander angesetzt. So soll auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass spätestens eine Stunde nach Ende der Abendspiele Feierabend ist auf dem Markt.

„Bierbuden und Frittenwagen” soll es laut Poth nicht geben, stattdessen ist an Zelte gedacht. Auch als Veranstalter will die Stadt nicht in Erscheinung treten, sondern dies jemandem überlassen, „der das schon mal gemacht hat”. Das letzte Wort haben jetzt die Ratspolitiker.
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