Aachen - Wie sich die Rehmplätze verändern werden

Wie sich die Rehmplätze verändern werden

Von: Georg Dünnwald
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Im Rohbau der Yunus-Emre-Moschee tagte der Planungsausschuss. Das Gotteshaus wird nächstes Jahr im Sommer fertig sein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Wenn der Hauptausschuss am Mittwoch, 12. Juni, zustimmt, werden die sogenannten Rehmplätze umgestaltet. Rehmplätze, darunter verstehen Verwaltung und beauftragte Gartenarchitekten den Rehmplatz, den Wenzelplatz und den Oberplatz. Und diese Plätze sollen aufgewertet werden. Das ist ein weiterer Baustein zum Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord“ und wird entsprechend mit Landes- und Bundesmitteln gefördert.

Barbara Willecke vom beauftragten Köln/Berliner Büro „Planung, Freiraum“ konstatierte während der Sitzung des Planungsausschusses, dem sie das Projekt vorstellte: „Der Rehmplatz, der Wenzelplatz und der Oberplatz sind wichtige Flächen im öffentlichen Raum.“ Bei der geplanten Umgestaltung würden vor allem den Bedürfnissen der Nutzer und der Anwohner Rechnung getragen.

Die Lenkungsgruppe Nord habe sich Ende August vergangenen Jahres positiv für die eingereichten Hauptentwürfe ausgesprochen und sie dem Hauptausschuss einstimmig empfohlen, berichtete Barbara Willecke den anwesenden Politikern. Die Beratungsergebnisse selbst wurden selbstverständlich vorher den Anwohnern vorgestellt.

Am Rehmplatz soll nicht viel verändert werden. So sollen Bäume und Sträucher bleiben. Die Mosaikpflasterung der Gehwege rund um den Platz soll aufgewertet werden. Aufenthaltszonen mit unbedachter Hollywoodschaukel und Laufrad sowie Tischtennisplatten runden das Bild ab. Ein übersichtlicher Kinderspielplatz mit flachen Klettergeräten und Trampolin steht dem Nachwuchs nach der Umgestaltung zur Verfügung.

Ein Pavillon im östlichen Teil des Platzes soll ein Café oder einen Imbiss beherbergen, „auf der freien Fläche des Platzes können kleine Märkte oder Feste angeboten werden“, erläuterte die Berliner Gartenarchitektin.

Die Mariensäule soll ebenfalls an Sockel und Säule hergerichtet werden, um wieder einen schöneren Anblick zu bieten. Ausreichend Platz für eine Bühne in den Maßen 6,50 mal fünf Meter ist ebenfalls vorhanden. Fahrradständer werden demnächst kleinteiliger um den gesamten Platz angeordnet.

Auf dem Wenzelplatz soll vieles beim Alten bleiben, nur schöner werden. Der dominante Kletterfelsen wird weichen, die Bäume um den Platz bleiben erhalten. Auch die Pflasterwege rund um den Platz bleiben. Der Wenzelplatz ist bald zweigeteilt. Niedrige Heckenelemente säumen als Sichtschutz den Platz, Spiel- und Sportgeräte sorgen für Bewegung.

Eine Wasserpumpe neben einer Sandfläche mit Sand- und Matschtischen ist als Attraktion für Kinder gedacht. Auch eine Nestschaukel wird aufgebaut. Die Maßnahmen am Wenzelplatz konzentrieren sich auf den inneren Spielbereich und den noch zu schaffenden Vorbereich an der Rudolfstraße.

Der Oberplatz hat laut Barbara Willecke keinen guten Ruf. „Dort geht man nicht hin, heißt es immer wieder“, sagt die Gartenarchitektin und begründet: „Weil auf dem Oberplatz gedealt werden soll und sich viele Alkoholiker aufhalten.“ Das soll sich durch einige bauliche Maßnahmen ändern. Dabei orientieren sich die Planer an den Bäumen des Platzes, die ins Konzept eingebunden werden.

Hauptmerkmale sind der westliche Spielbereich und ein Mini-Ballfeldspiel. Demnächst sollen sich auf dem Oberplatz die Kinder nur so tummeln. Denn im Quartier gibt es noch viele Kinder. Eine Gerätekombination, ein Trampolin, eine Nestschaukel und eine Doppelschaukel werden dem Nachwuchs viel Freude bereiten. Selbstverständlich werden für die Eltern, die ihre Kinder begleiten, genügend Sitzmöglichkeiten geschaffen.

Im Herbst dieses Jahres sollen die Bauarbeiter und Gärtner anrücken, um die „Rehmplätze“ umzugestalten, bis voraussichtlich Ende nächsten Jahres sollen die Plätze dann fertig sein. Die Mitglieder des Planungsausschusses vernahmen es mit Freude.

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