Wie geht’s weiter nach dem Abi?

Von: Lee Beck
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Über den Journalismus gaben der technische Journalist und DJV-Referent Timo Stoppacher, „Nachrichten“-Redaktuer Heiner Hautermans und „Nachrichten“-Mitarbeiterin Lee Beck (v.l.) Auskunft. Foto: Leah Hautermans

Aachen. Es ist eine Frage, die so manchen Abiturienten oder Oberstufenschüler plagt: „Was tun nach dem Abi?“ Um den Schülern eine Orientierung zu geben, sie bei ihrer Berufswahl zu stützen oder offene Fragen zu klären, hat das Kaiser-Karls-Gymnasium einen „Tag der Studien- und Berufsorientierung“ ins Leben gerufen.

Während der Rest der Schule auf Wandertag war, konnten die rund 200 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sich über mehr als 25 Studienrichtungen, Ausbildungen oder Karrieremöglichkeiten informieren.

Polizei und Hochschulen

Mit dabei waren unter anderem die Polizei Aachen, die Bundeswehr, die Fachhochschule und die RWTH, der Bundesfreiwilligendienst oder die Sporthochschule Köln. Auch „Nachrichten“-Redakteur Heiner Hautermans berichtete über Journalismus und seinen Berufsalltag.

Dr. Renate Schwab, zuständig für die Berufsberatung der Schüler und Lehrerin für Biologie und Chemie, hat den Tag letztes Jahr ins Leben gerufen. „Sehr gute Referenten kommen zu uns“, sagt sie. Vor allem deren große Motivation und Professionalität sei sehr beeindruckend. Auch die Evaluation der Schüler habe eine durchaus positive Rückmeldung der Workshop-Teilnehmer ergeben.

Die Oberstufenschüler hatten die Möglichkeit, vier verschiedene Themen auszuwählen und jeweils einen 45-minütigen Workshop zu besuchen. „Der Tag ist verpflichtend für die Schüler“, berichtet Schwab.

Während der Workshops konnten die Schüler jegliche Fragen, die sie bezüglich ihrer Berufswahl haben, stellen. Im Medizinworkshop bei Karola Klutmann etwa, niedergelassene Allgemeinmedizinerin, waren die Jugendlichen hoch interessiert an ihrem persönlichen Werdegang, stellten aber auch Fragen rund ums Studium und die Zulassung. „Sie wollten vor allem wissen, was für Möglichkeiten sie haben, wenn es um die Studienplätze geht“, sagt sie.

Oberstleutnant Michael Bewerunge, Leiter der Karriereberatung bei der Bundeswehr in Aachen, merkt an: „Die wenigstens wissen, dass man bei der Bundeswehr normal studieren oder seine Ausbildung machen kann.“ Erfreulicherweise hätten auch sehr viele Mädchen großes Interesse an einer Laufbahn bei der Bundeswehr gezeigt.

Auch Sonja Baslanti, Personalberaterin bei der Polizei Aachen berichtet: „Die Schüler haben viele Fragen.“ Im Mittelpunkt stünden Aufstiegsmöglichkeiten, Gehalt und Bewerbungsvoraussetzungen.

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