Aachen - Werbung für das Rad als Transportmittel

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Werbung für das Rad als Transportmittel

Von: Birgit Küchen
Letzte Aktualisierung:
Auch ein Hochrad gehörte zu d
Auch ein Hochrad gehörte zu den Attraktionen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. „FahrRad in Aachen” - so lautet das Motto der Kampagne, die nun zum dritten Male nach 2009 und 2010 stattfand. Unter Federführung der Stadt Aachen boten am Samstag rund um den Elisenbrunnen Polizei, verschiedene Organisationen und Gruppen Informationen und ein buntes Programm zum Thema Fahrrad an.

Neben einer Innovation wie dem Elektrorad (Pedelec) wurden Interessierten eine Vielfalt an Modellen vom „Elterntaxi” (Tandem) über Mountainbike bis hin zum Hochrad präsentiert. Aber auch Präventionsmaßnahmen im Umgang mit dem Fahrrad wurden an diesem Tag vorgestellt.

Polizei und Verkehrswacht demonstrierten eindrucksvoll die Notwendigkeit von Fahrradhelmen, informierten über Gefahren im Straßenverkehr und boten den Aachenern die Chance, ihr eigenes Bike einem Sicherheitscheck auf Verkehrstauglichkeit zu unterziehen. Das DRK motivierte die Besucher, ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen.

Als Zielgruppe standen allerdings auch die Jüngsten im Mittelpunkt des Projekttages; so gab es zum Beispiel die Möglichkeit, an einem Malwettbewerb, einer Orientierungstour mit tollen Preisen oder einem Wahrnehmungspfad teilzunehmen oder bei einem Rollerparcours das Können unter Beweis zu stellen. Auch Schulen und Jugendabteilungen von Sportvereinen wussten das Publikum mit ihren musikalischen Darbietungen und Showeinlagen zu begeistern.

„Wir wollen Familien motivieren, Fahrräder als Transportmöglichkeit zu nutzen und die Autos stehen zu lassen”, erläuterte Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin von „FahrRad in Aachen”. Und mit Blick auf das Wohl der Jüngsten fügte sie hinzu: „Das Radfahren fördert die Entwicklung der Koordination und Motorik, wirkt aktiv dem Trend zum Übergewicht entgegen, verbessert Umweltwahrnehmung und Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern.”

Mobilitätskonzept

Das Projekt beschränkt sich nicht nur auf die Ausrichtung dieses Tages, Küpper wies darauf hin, dass man vonseiten der Veranstalter Grundschulen ein Mobilitätskonzept anbietet, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit dem Verhalten im Straßenverkehr vertraut gemacht werden. „Die einzelnen Bestandteile passen sich den Bedürfnissen der Schüler an, damit die Kinder frühzeitig lernen, mit dem Fahrrad umzugehen und sich damit sicher zu fühlen.”
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