Aachen/Städteregion - Weniger Einsätze in der Mainacht: Schlimmer Unfall in Aachen

AN App

Weniger Einsätze in der Mainacht: Schlimmer Unfall in Aachen

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Städteregion. Die Aachener Polizei hat im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich ruhigere Mainacht erlebt. Während die Polizei im Jahr 2012 noch insgesamt 68 Einsätze verzeichnete, wurde ein Einschreiten der Ordnungshüter diesmal nur noch in 41 Fällen erforderlich.

Die Polizei musste in der Nacht zum 1. Mai weniger typische Mainacht-Einsätze fahren als im Vorjahr. 2012 waren es 57, nun rückten die Beamten 41 Mal wegen Körperverletzungen, Streitigkeiten, Schlägereien und Sachbeschädigungen aus. Die Beteiligten waren meist alkoholisiert. Insgesamt verzeichnete die Polizeileitstelle knapp 180 Einsätze (Vorjahr 223) in der Region. Dazu gehören alleine 29 Einsätze wegen Ruhestörung.

Aachen: Vor einer Diskothek in der Aachener Blondelstraße wurde ein Fußgänger so niedergeschlagen, dass er nicht mehr ansprechbar war. Er kam erst in einem Krankenhaus wieder zu sich. Vor dem Lokal hatten sich mehrere Leute gestritten und anschließend geschlagen. Mit seiner Begleiterin war der 24-Jährige zufällig dort vorbeigekommen und wurde dann von einem 24-jährigen Mann niedergeschlagen.

Wahrscheinlich schwerwiegende gesundheitliche Folgen wird ein Jugendlicher davontragen, nachdem er in der Mainacht in einen knietiefen Teich gesprungen war. Nach Angaben von Zeugen war der 17-Jährige in der Parkanlage an den Berufsbildenden Schulen in der Neuköllner Straße von einem Geländer kopfüber in den Teich gesprungen. Bei der einer Wassertiefe von nur 40 Zentimeter prallte er auf einen Stein. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus.

Erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte lieferte am Morgen des 1. Mai ein Mann, dessen Personalien bislang noch nicht zweifelsfrei bekannt sind. Er war im Rahmen eines Streits auf dem Adalbertsteinweg aufgefallen. Seine Personalien anzugeben, hatte er abgelehnt.

Schließlich sollte er deswegen zur Wache gebracht werden. Hiergegen wehrte er sich aber so vehement, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Davor sprühte er noch mit Pfefferspray und attackierte eine Polizistin heftig. Vier Beamte wurden bei der Aktion leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst später weiter fortsetzen.

Stolberg: In einem Straßengraben in der Königin-Astrid-Straße/Haldenstraße fanden Spaziergänger am Morgen eine junge Frau, die zunächst nicht ansprechbar war. Nachdem sie der Notarzt behandelt hatte, gab sie an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Demnach habe sie im Camp-Astrid an einer Techno-Party teilgenommen. Sie könne sich aber an nichts mehr erinnern. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen - auch in Richtung eines möglichen Sexualdelikts.

Eschweiler: Auf der Dürener Straße standen vor einem Haus gleich mehrere Rettungswagen und ein Notarzt. Drei Jugendliche, zwei 14-jährige Mädchen und ein 17 Jahre alter Junge, hatten angegeben, verbotene Substanzen eingenommen zu haben. Danach habe man einen Joint geraucht. Als die benachrichtigten Rettungskräfte anrückten, war das Trio kaum ansprechbar. Notarzt und Sanitäter kümmerten sich um die Jugendlichen. Die Polizei durchsuchte die Wohnung nach Rauschgift und in Frage kommende Substanzen, wurde aber nicht fündig. Die Jugendlichen kamen in Krankenhäuser. Die Eltern wurden informiert.

Alsdorf: Auf der Luisenstraße zündeten mehrere Jugendliche einen mit Schlingpflanzen bewachsenen Gartenzaun an. Der Zaun brannte nieder. Die Feuerwehr hatte eine Ausdehnung des Feuers verhindern können.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert