Aachen - Weihnachtsmarkt: Bald wird die Musik wieder aufgedreht

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Weihnachtsmarkt: Bald wird die Musik wieder aufgedreht

Von: Achim Kaiser
Letzte Aktualisierung:
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Berieselung: Am Kinderkarussell läuft noch Musik. In naher Zukunft wird auch wieder der komplette Weihnachtsmarkt beschallt. Foto: H. Krömer

Aachen. Noch ist der „Musikstreit” auf dem Weihnachtsmarkt zwar nicht beigelegt. Aber schon in der kommenden Woche könnte eine Lösung gefunden sein.

Manfred Piana vom Märkte- und Aktionskreis City (MAC), dem Veranstalter des Weihnachtsmarkts, geht jedenfalls davon aus, dass er sich kurzfristig mit der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte” (Gema) wegen möglicher fälliger Lizenzgebühren einigt. Das würde bedeuten, dass der Weihnachtsmarkt schon bald wieder musikalisch berieselt würde.

Am Freitag führten Vertreter beider Organisationen ein Gespräch „in harmonischer Atmosphäre”, bei dem viele Fragen erörtert wurden. „Es ging um tarifliche Möglichkeiten und um die Zahl der Lautsprecher, nach der die Gema-Kosten für den Weihnachtsmarkt ja auch berechnet werden”, erklärte Piana. „Für uns war es interessant zu erfahren, was der MAC genau will”, sagte Gema-Sprecherin Gaby Schilcher.

Gema-Forderung

Piana will sich jetzt übers Wochenende einige Gedanken machen, ob eventuell die Zahl der Lautsprecher reduziert und auch Gema-freie Weihnachtsmusik eingesetzt werden kann. „Da gibt es sicher einige Möglichkeiten, die genauen Kriterien kennt Herr Piana jetzt. Wenn er die Musik so einsetzt wie in den Vorjahren, dürfte es nicht viel teurer werden”, erläuterte Schilcher.

Der MAC hatte die Musik auf dem Weihnachtsmark abgedreht, weil ihm die neuen Kosten in Höhe von 12.000 Euro „nicht angemessen” schienen. In den Jahren zuvor hatte Piana pauschal 4000 Euro nach Dortmund zur Gema überwiesen.

„Wir hätten vielleicht in Aachen noch mal nachfragen müssen”, gestand Gema-Pressereferentin Schilcher, „wir haben Herrn Piana lediglich Informationen geliefert, und daraus hat er dann seine Rechnung gemacht.” Ein Angebot oder gar eine Zahlungsaufforderung von der Gema habe es jedoch nie gegeben.
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