Haaren - Weihnachtsmärchen: Haarener Turnverein zeigt „Hänsel und Gretel“

Weihnachtsmärchen: Haarener Turnverein zeigt „Hänsel und Gretel“

Von: Nina Krüsmann
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Beim Weihnachtsmärchen des Haarener Turnvereins erleben die Zuschauer in diesem Jahr die Abenteuer von Hänsel und Gretel.

Haaren. „Im Wald, da gibt es furchtbare Gestalten, die verirrte Kinder gern gefangen halten“, so heißt es an diesem Sonntag immer wieder in der Haarbachtalhalle. „Die Geschichte von ‚Hänsel und Gretel‘ wurde hier mit Text und Musik von Uwe Heynitz pfiffig inszeniert auf die Bühne gebracht.

Rund 800 Zuschauer erleben in zwei Vorstellungen die Abenteuer des Geschwisterpaars im finsteren Wald. Ihre gemeine Mutter war aus Geldmangel auf die Idee gekommen, die Kinder dort auszusetzen.

In seinem 153. Jahr begeistert der Haarener Turnverein mit seiner traditionellen Theateraufführung. Seit einige schauspielbegeisterte Vereinsmitglieder anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens das Krippenspiel aufführten, gibt es nun Jahr für Jahr ein neues Weihnachtsmärchen. Mit der Aufführung des Märchens „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm entschied man sich diesmal für einen wahren Klassiker, der Jung und Alt bezaubert. Die moderne Musical-Variante der Haarener punktet mit tollen gesanglichen Leistungen, wunderschönen Kostümen und detailreichen Kulissen.

Tatsächlich begegnen die beiden Kinder seltsamen Gestalten. So können viele Akteure mitspielen. Hänsel (gespielt von Friedhelm Offermanns) und Gretel (Lisa Prümmer, auch für Choreographie verantwortlich zeichnet) treffen Fledermäuse, Waldschrate (gespielt vom Trio Maxi Rahms, Maxi Hirth und Lena Entenmann), einen Fährmann (Guido Hüllenkremer), einen Schwan (Fabienne Fiebus) und einen rosa Flamingo (Michaela Hübner).

Das 53. Weihnachtsmärchen der Spielschar um Regisseur Hans-Joachim Offermanns erntet vom Publikum begeisterten Applaus. Hans-Joachim Offermanns selbst spielt als Vater der Hauptdarsteller mit, die Vereinsvorsitzende Lissy Hermanns gibt die Großmutter. In der Rolle der fiesen Mutter und der furchteinflößenden Hexe brilliert Nathalie Hüllenkremer. Für die eher jüngeren Zuschauer wurde die Rolle der „bösen Hexe“ etwas entschärft und eher als „komische“ Hexe angelegt. Sie fühlt sich auch noch pudelwohl, als sie von Gretel in den großen Backofen geschoben wird. So ist ein glückliches, amüsantes Ende garantiert.

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