Aachen - Weihnachtsleberwurst soll in Europa geschützt werden

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Weihnachtsleberwurst soll in Europa geschützt werden

Von: Martina Stöhr
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Hand in Hand: Innungsobermeister Wolfgang Flachs Obermeister, OB Marcel Philipp und der Euskirchener Landrat Günter Rosenke schneiden die Weihnachtsleberwurst offiziell an.

Aachen. „Angeschnitten ist‘s...“ Mit dem Anzapfen beim Oktoberfest in München hat Oberbürgermeister Marcel Philipp den traditionellen Anschnitt der Weihnachtsleberwurst im Weißen Saal des Rathauses verglichen.

Die Aachener Fleischer hatten sich dort mit jenen eingefunden, die sich in diesem Jahr über einen Gutschein für drei Kilo Leberwurst freuen können: Das sind die Franziska-Schervier-Stube, das Café Plattform und die St. Alexius Stube.

„Die Aachener Weihnachleberwurst ist ein handwerkliches Spitzenqualitätserzeugnis und von hoher ernährungsphysiologischer Wertigkeit“, meinen die Fleischer und ließen die Gäste – darunter der Euskirchener Landrat Günter Rosenke, verschiedene Träger der Goldenen Meisterbriefe und Vertreter des Öcher-Platt-Vereins – auch kosten. Laut Innungsobermeister Wolfgang Flachs ist die Weihnachtsleberwurst gemeinsam mit der Karlswurst und dem Öcher Puttes auf dem besten Wege, eine europäisch geschützte geografische Wurstspezialität zu werden. Zu diesem Zwecke wurde eigens der Verein Aachener Aixtra-Fleischer gegründet, in dem sich 16 Aachener Innungsbetriebe zusammen geschlossen haben. Die erste Mitgliederversammlung sei sehr bereichernd gewesen, sagte Flachs.

Seit 44 Jahren stellen sich die Aachener Innungsfleischereien der Qualitätsprüfung ihrer Aachener Weihnachtsleberwurst. Dabei stehen eine chemische Analyse und eine sensorische Geschmacksprüfung auf dem Programm. Vom guten Geschmack der Wurst konnten sich die Gäste im Weißen Saal gleich selbst überzeugen.

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