Wegen Abrissarbeiten wird die Verkehrsführung geändert

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Das ehemalige Elysee und zwei weitere Häuser müssen einem Hotelneubau weichen. Die Abrissarbeiten beginnen gleich nach Foto: Harald Krömer

Aachen. Direkt nach Rosenmontag sollen nach Angaben der Aachener Projektentwicklungsgesellschaft Landmarken AG die Abrissarbeiten zwischen Kapuzinergraben und Elisabethstraße beginnen, um unter anderem Platz für einen Hotelneubau zu schaffen. Einer am Donnerstag versandten Pressemitteilung zufolge wird sich der Abrissbagger von der Elisabethstraße aus Richtung Kapuzinergraben durch die Häuserreihe knabbern.

„Bereits seit einigen Tagen laufen vorbereitende Maßnahmen in den leeren Gebäuden“, sagt Projektleiter Rainer Lukassek, dessen Team mit einigen unmittelbaren Nachbarn bereits länger in Kontakt steht. Eine weitere Anwohnerinformation soll in Kürze folgen, um das Gesamtvorhaben vorzustellen.

Neben einem Motel One, das von Kapuzinergraben und Elisabethstraße erschlossen werden soll, entsteht an der Elisabethstraße ein Apartmenthaus für Studenten. Zudem werden im und um das denkmalgeschützte Dresdner-Bank-Gebäude am Kapuzinergraben neue Büroflächen geschaffen.

Die Stadt Aachen hat inzwischen eine mit Landmarken abgestimmte Verkehrsführung für die Zeit der Baustelle genehmigt. Hierbei wird die Einbahnstraße in der Elisabethstraße gedreht. Der Verkehr wird über die Kleinmarschierstraße in die Elisabethstraße geleitet und über die Hartmannstraße zum Friedrich-Wilhelm-Platz und Kapuzinergraben wieder hinausgeführt. In der Elisabethstraße werden einige Parkplätze direkt vor der Baustelle wegfallen.

Auf der anderen Seite, am Kapuzinergraben, wird der Bürgersteig nach Angaben der Stadt auf einer Länge von rund 30 Metern verschmälert, um vor den abzureißenden Häusern 6-10 ein Baugerüst und einen Zaun zu errichten.

Der Gehweg bleibt trotz Bauzauns und Gerüsts weiterhin für Fußgänger nutzbar, da ein Gerüst mit Fußgängertunnel seitens der Stadt gefordert wurde. Fußgänger müssen weder die Straßenseite wechseln noch über einen Notgehweg über die Fahrbahn gehen. Die Fahrbahn bleibt aus diesem Grund unbeeinträchtigt.

„So greifen wir nur ganz gering in den Verkehr ein“, sagt Rainer Lukassek. Der Projektleiter hofft, in drei bis vier Monaten mit dem kompletten Abriss fertig zu sein. Insgesamt wird mit einem Abschluss der Bauarbeiten zwischen Ende 2018 und Anfang 2019 gerechnet.

Für die Zeit der Bauarbeiten wird es einen Ansprechpartner für die Anwohner und Geschäftsleute geben, der sich ihrer Anliegen annehmen wird, kündigt Landmarken an.

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