Warnstreiks bei Bombardier und Philips

Von: hau
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Die IG Metall rief, und rund 400 Arbeitnehmer folgten Montagmorgen in Aachen dem Aufruf zu Warnstreiks. Bei Bombardier und Philips wurde kurzfristig die Produktion lahmgelegt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Etwa 400 Beschäftigte bei Bombardier und Philips legten Montagmorgen für gut eine halbe Stunde die Arbeit nieder, die IG Metall hatte zum Warnstreik aufgerufen. Sie unterstützten damit die Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5,5 Prozent.

Bei Bombardier Transportation an der Jülicher Straße trat fast die gesamte Frühschicht in der großen Halle in den Ausstand. 1. Bevollmächtigter Franz-Peter Beckers zur Tatsache, dass das Aachener Werk noch vor einem halben Jahr geschlossen werden sollte: „Das ist jetzt eine ganz normale Firma und deshalb eine ganz normale Tarifverhandlung.“ Bei Philips gingen rund 150 Beschäftigte auf die Straße.

Beckers bezeichnet das Angebot der Arbeitgeber (zwei Nullmonate und 2,3 Prozent auf 13 Monate) als unzureichend, das gleiche gerade mal die Inflation aus: „Gibt es bis Pfingsten keine Einigung, dann drohen Urabstimmung und Flächenstreiks.“ Die Betriebe seien hoch ausgelastet, jetzt müsse ein verbessertes Angebot her.

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