Aachen - Warnstreik bei Lambertz

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Warnstreik bei Lambertz

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
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Nach einer knapp einstündigen Kundgebung vor den Werkstoren von Lambertz setzt sich der rund 200-köpfige Demonstrationszug durch das Bendviertel in Bewegung, um für sieben Prozent mehr Lohn in der Süßwarenindustrie zu werben. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Rund 200 Arbeitnehmer der Frühschicht des Aachener Süßwarenunternehmens Lambertz haben am Montagmittag für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt.

Zu diesem Warnstreik hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen. Damit möchte die NGG ihrer Tarifforderung von sieben Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der Süßwarenindustrie Nachdruck verleihen.

Am Donnerstag gehen die Tarifverhandlungen in Krefeld in die dritte Runde. Am Ende der zweiten Tarifrunde hatten die Arbeitgeber 2,1 Prozent mehr Lohn angeboten, was der Aachener NGG-Chef Peter Mogga am Montag vor den Werkstoren des Aachener Printenherstellers in der Borchersstraße als „Frechheit” bezeichnete. Gerade die Süßwarenunternehmen hätten im vergangenen Jahr ein Plus von 4,5 Prozent erwirtschaftet, so dass eine Lohnerhöhung von 2,1 Prozent bei weitem nicht ausreiche, so Mogga.

Im Anschluss an die Kundgebung zogen die Lambertz-Beschäftigten in einem Demonstrationszug unter anderem an der Aachener Agentur für Arbeit sowie bei Lind & Sprüngli vorbei. Die Lindt-Beschäftigten hatten bereits am Mittwoch der vergangenen Woche die Arbeit für einen Warnstreik kurzzeitig niedergelegt.
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